Gegenwind für Windows 7

Gegenwind für Windows 7

14. April 2009 - Laut einer Umfrage plant die grosse Mehrheit der Unternehmen innerhalb des ersten Jahres nach dem Release keinen Umstieg auf Windows 7. Ganze 17 Prozent wollen sogar mehr als drei Jahre mit der Migration zuwarten.

Der Mainstream-Support für Windows XP endet heute, vielleicht muss Microsoft das beliebte Betriebssystem aber doch noch länger am Leben halten. Nachdem bereits der XP-Nachfolger vor allem bei Geschäftskunden auf magere Resonanz stösst, zeigen neueste Zahlen, dass auch Windows 7 in der Unternehmensinformatik zumindest anfangs zögerlich akzeptiert wird.


Eine Umfrage bei 1100 IT-Fachleuten zeigt, dass 83 Prozent der Unternehmen im ersten Jahr nach der Veröffentlichung nicht auf Windows 7 umsteigen werden. Für die Hälfte der Befragten spielen dabei wirtschaftliche Überlegungen eine wichtige Rolle, rund 38 Prozent geben Kompatibilitätsproblemen als Grund für den zögerlichen Windows-7-Umstieg an.

Auch im zweiten Jahr nach dem Release dürfte Windows 7 in der Geschäftswelt keine rasanten Erfolge feiern. Nur 42 Prozent der Umfrageteilnehmer meinen, ihr Unternehmen plane in den ersten 24 Monaten eine Migration; 24 Prozent wollen zwei bis drei Jahre und immerhin 17 Prozent mehr als drei Jahre zuwarten. Die Studie wurde vom Marktforschungsunternehmen Dimensional im Auftrag eines Herstellers von Systemmanagement-Appliances durchgeführt.

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