Wie wird man Informatik- Weltmeister?

Wie wird man Informatik- Weltmeister?

4. Oktober 2015 - Von Barbara Jasch

Wir haben einen Weltmeister! Die ICT-Branche hat dank Lars Tönz in Sao Paulo an den WorldSkills die einzige Goldmedaille für die Schweiz geholt. Auch weitere Titel sind zu vermelden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/10
Der Berufsverband, der Experte, der Arbeitgeber, die Familie, alle sind sehr, sehr stolz auf einen Weltmeister. Aber alles beginnt zuvor mit einer Berufslehre als Informatiker.
Bei einem Talent erkennt der Lehrbetrieb oder die Berufsfachschule dann, dass der Begabte gefördert werden kann. Ein Instrument der Förderung sind die Berufsmeisterschaften. Also wird der junge Mensch im zweiten oder dritten Lehrjahr an den Regionalmeisterschaften teilnehmen, welcher der Berufsverband zusammen mit den Berufsfachschulen organisiert. Diese finden jeweils im März eines Jahres statt.
Die Besten der Regionalmeisterschaften werden dann an die ICTSkills (Schweizermeisterschaften) eingeladen, welche im Herbst stattfinden. Dieses Jahr wurde am Hauptbahnhof Zürich ein «ICT Dorf» mitten in der grossen Halle des Hauptbahnhofs aufgebaut. In der Mitte stand die Arena, in welcher jeden Tag 30 Talente in ihrer Kategorie – Applikationsentwicklung, Mediamatik, System- und Netzwerk und Webdesign – für den Schweizermeistertitel arbeiteten. Die Aufgaben werden von Experten, welche selber die Lehre und alle Stufen der Meisterschaften durchlaufen haben, geschrieben und bewertet.
Die ICT lässt sich sehen: Weltmeister Lars Tönz und Schweizer Meisterschaften 2015. (Quelle: zVg)
Die ICT lässt sich sehen: Weltmeister Lars Tönz und Schweizer Meisterschaften 2015. (Quelle: zVg)


ICT erlebbar machen

Rund um die Arena haben Firmen Ihr Business präsentiert, beziehungsweise die ICT erlebbar gemacht. Da konnten Spiele gespielt werden, 3D-Animationen durchlaufen werden, Fotos gemacht werden, ein Jöggelikasten stand da und viele weitere spannende Projekte, welche die Arbeit in den ICT Berufen einem breiten Publikum zeigten. Auf der Bühne fanden täglich spannende Talks mit namhaften Vertretern aus Wirtschaft und Politik statt. Aber auch Jugendliche und Firmen kamen immer wieder zu Wort in Interviews.
Es war eine wirkliche Leistungsshow der Branche für die breite Öffentlichkeit.
 
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