Der einfachste Server der Welt

Der einfachste Server der Welt

Der einfachste Server der Welt

(Quelle: Protonet)
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/04
Seite 1
12. April 2015 -  Das deutsche Start-up Protonet hat mit Maya einen Server für die Zusammenarbeit im Team lanciert, der durch Einfachheit zu überzeugen weiss.
Ein Hardwaretest beginnt bereits mit dem Auspacken des Testobjekts – auch wenn dies in der Regel nicht der spannendste Teil ist. Anders ist das im Fall des Servers Protonet Maya – das Gerät, das im letzten Sommer durch einen neuen Crowdfunding-Rekord (innert 89 Minuten wurde via Seedmatch eine Million Dollar gesammelt) für Schlagzeilen sorgte. Bei Maya macht bereits die Verpackung Lust auf mehr, wird die Hardware doch im äus­serst schicken, sechseckigen Zylinder, zusammengeschnürt mit einer Art Spannset, ausgeliefert. Stylisch geht es dann auch beim eigentlichen Stück Hardware weiter. Mit seinem Gehäuse aus pulverbeschichtetem Stahl steht der Server auf einem robusten, ebenfalls sechseckigen Standfuss und besitzt oben den Power-
Button, der hübsch von einer ebenfalls sechseckigen LED-Leuchte umrahmt wird, die mit Lichteffekten den Status des Servers anzeigt. Der erwähnte Fuss hat zwei Aufgaben. Zum einen hebt er die eigentliche Hardware soweit an, dass die Anschlüsse (1x Gigabit Ethernet, 2x USB 3.0, 1x HDMI, 1x Mini-Displayport) von unten zugänglich sind, zum anderen ist er für die Lüftung entscheidend. Die Maya-Box kommt nämlich ohne Lüfter, besitzt dafür einen Kühlkörper, der mittels Konvektionseffekt (Kamineffekt) Luft durch das Gehäuse saugt. Entsprechend müssen Unter- und Oberseite offen sein. Mit der passiven Kühlung soll der Server im Normalbetrieb lediglich 9, unter Volllast 16 Watt Strom benötigen – was doch sehr wenig ist.

Startschwierigkeiten

Der einfachste Server der Welt
Bereits beim Setup wird eine erste Gruppe angelegt, zu der Gruppenmitglieder ganz einfach mittels Eingabe der E-Mail-Adresse eingeladen werden. (Quelle: Protonet)

Einmal aufgestellt, sollte die Inbetriebnahme ein Kinderspiel sein. Sobald die LED an der Oberseite grün leuchtet, wird ein WLAN mit dem Namen Protonet angezeigt, mit dem man sich verbinden kann, um dann via Browser auf das System zu gelangen. Hier war es im Test allerdings vorbei mit der Herrlichkeit. Das Default-Passwort funktionierte nicht, offenbar wurde die Testbox vor Versand an die Redaktion nicht sauber zurückgesetzt. Immerhin konnten wir so gleich auch die Supportabteilung des Start-ups mit Sitz in Hamburg testen, und die funktionierte blitzschnell – sei es via Live-Chat, E-Mail oder Telefon. Genützt hat es nichts, die erste Maya-Box musste ausgetauscht werden – immerhin sind wir so nochmals in den Genuss des Unpackings gekommen.
Zweiter Versuch: Dieses Mal funktioniert alles reibungslos. Ist der Rechner einmal mit der Maya-Box verbunden, wird man dann von einem Assistenten durch ein einfaches Setup geführt, bei dem man Username und Passwort festlegen und angeben muss, unter welchem Namen der Server im Internet gefunden werden kann. Ausserdem wird man aufgefordert, eine erste Gruppe zu gründen, zu der man andere Nutzer ganz einfach mittels Eingabe der E-Mail-Adresse einlädt. Alles ganz einfach, gut beschrieben und intuitiv.
 
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