Digitaler Erfolg in Afrika

Digitaler Erfolg in Afrika

5. Oktober 2014 - Von Sandra Tobler

Eine wachsende Mittelschicht sowie ein bisher wenig ausgebautes Festnetz sorgen in Afrika für die nötige Nachfrage nach ICT in Schweizer Qualität.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/10
Afrika rückt in den Fokus der globalen Wirtschaft, und Südafrika dient als Sprungbrett. Der ICT-Sektor, und innerhalb diesem vor allem das mobile Internet, boomt. Experten rechnen bis Ende des Jahrzehnts mit 930 Millionen Mobile-Nutzern auf dem afrikanischen Kontinent. Die grosse Mehrheit der rasant wachsenden Mittelschicht überspringt den PC aufgrund mangelnder Angebote und zu hoher Fixkosten. So gibt es in afrikanischen Ländern teils schnelleres mobiles Internet und ausgefeiltere Smartphone-­Services als in Europa. Die südafrikanische ICT-Branche profiliert sich mit mobiler Software und elektronischen Zahlungsdienstleistungen. Der vergessene Kontinent überholt die industrialisierte Welt.

Viele junge mobile-affine Kunden

90 Prozent aller Mobile-Kunden in Afrika nutzen Prepaid-Karten, die in unzähligen Läden verkauft werden. Dies führt zu einer tieferen Eintrittsschwelle in die Welt der Mobile-Technologie als bei Abonnementen. Auf die rasch wachsende junge Generation zu fokussieren, Studenten und Schülern besonders günstige Tarife anzubieten, erweist sich so als eine fruchtbare Strategie. Beliebt ist Facebook, das inzwischen auch in der südafrikanischen Sprache Zulu angeboten wird. Ein südafrikanisches Netzwerk, Mxit, führt die Rangliste jedoch an. Diese Zielgruppe reagiert sehr positiv auf ein wachsendes Angebot an Online-Bildung, das dank 4G attraktiv verbreitet werden kann.
 
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