Mit dem ERP in die Cloud

Mit dem ERP in die Cloud

5. Oktober 2014 - Der Umzug einer lokalen Software in die Cloud ist zwar nicht trivial, verläuft aber dennoch meist reibungs­los. Zwei KMU berichten über ihre Erfahrungen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/10
Webrepublic liess sich insbesondere durch den modularen Aufbau, die Kom­patibilität und die Flexibilität bezüglich Modifikationen von der Easysys-Lösung überzeugen. (Quelle: Webrepublic)
Wie Studien belegen, sind ERP-Anwender ausserordentlich treue Kunden. Hat man sich einmal für eine Lösung entschieden, bleibt man nicht selten über Jahre beim gewählten Anbieter, selbst wenn in verschiedensten Punkten Abstriche in Kauf genommen und Kompromisse eingegangen werden müssen. Dabei gestaltet sich die Migration einer Business-Software zu einem neuen Anbieter in der Regel als überschaubares Unterfangen. «Swiss IT Magazine» hat sich bei zwei Schweizer KMU, die unlängst mit ihren Geschäftsanwendungen oder Teilen davon zu einem Cloud-Anbieter gewechselt haben, nach ihren Erfahrungen erkundigt. Zum einen handelt es sich um das Gastronomie-Beratungsunternehmen Bruderer Business Consulting, zum anderen um Webrepublic, eine Agentur für Digitales Marketing, die nationale und interna­tionale Kunden wie Migros oder Miele betreut.

Webrepublic liess sich insbesondere durch den modularen Aufbau, die Kom­patibilität und die Flexibilität bezüglich Modifikationen von der Easysys-Lösung überzeugen. (Quelle: Webrepublic)
Bruderer Business Consulting erhoffte sich bei der Migration auf die Finanzbuchhaltung von Run My Accounts Erleichterungen bei der Datensicherung wie auch beim Datenzugriff. (Quelle: Runmyaccounts)

Bruderer Business Consulting entwickelt Gastronomiekonzepte und zählt Betriebe wie das Restaurant Bärengasse am Zürcher Paradeplatz zu seiner Klientel. Das Beratungsunternehmen hat seine lokal installierte Abacus-Finanzbuchhaltung durch die Cloud-Lösung von Run my Accounts abgelöst und betreut damit seine Kunden im Mandantenverhältnis. Ausschlaggebend für den Migrationsentscheid war, dass man sich Erleichterungen bei der Datensicherung wie auch beim Datenzugriff erhoffte, erklärt Geschäftsführer Patrik Bruderer und ergänzt: «Selbstverständlich hat auch der Vorteil von einheitlichen Lizenzen den Entscheid unterstützt.» Ziel war es, die lokalen Installationen gänzlich durch Cloud-gestützte Pendants zu ersetzen. Mittlerweile arbeitet Bruderer Business Consulting komplett auf Cloud-Basis.
 
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