7 Thesen zu modernen Lern- und Arbeitsformen

7 Thesen zu modernen Lern- und Arbeitsformen

6. Juli 2014 - Von Daniel Stoller-Schai

Lernen und Arbeiten wird virtueller. Welche Rahmenbedingungen benötigen flexible Lern- und Arbeitssituationen? Die swissICT-Fachgruppe eLearning formuliert Thesen basierend auf aktuellen Trends und Entwicklungen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/07
Lernen und Arbeiten werden zusammenwachsen. (Quelle: swissICT)
Lernen und Arbeiten wird virtueller und damit zeitlich und örtlich entkoppelt. Dies erfordert neue Arbeitsorganisationen und Unternehmenskulturen, die für flexible Lern- und Arbeitssituationen die richtigen strategischen, methodischen, prozessualen und technischen Rahmenbedingungen bereitstellen. Die folgenden Thesen beleuchten einzelne Aspekte dieser Entwicklung, die in vielen Firmen aktuell umgesetzt oder diskutiert werden. Diese Thesensammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern möchte zur Diskussion anregen und aufzeigen, mit welchen Themenfelder sich die swissICT-Fachgruppe eLearning beschäftigt.


These 1: zu mobilem und sozialem Lernen

Alle selbstgesteuerten Lernmodule werden sich 2014 weiterhin Richtung mobile Endgeräte bewegen (Tablets, Smartphones). Responsive Design und mobiles Lernen sind damit immer in Betracht zu ziehen, wenn über netzwerkgestütztes Lernen nachgedacht wird. Nachdem ein «Shift» vom Seminarlernen zum Lernen am Arbeitsplatz (‚workplace learning’) stattgefunden hat, wird Lernen nun noch umfassender unabhängig von Zeit und Ort möglich sein. Für Unternehmen nimmt damit das Thema «BYOD» (‚Bring your own device’) an Bedeutung zu, da Mitarbeitende mit ihren eigenen Geräten nicht nur arbeiten sondern auch lernen wollen. Mit dem mobilen Lernen nehmen auch soziale Lernformen an Bedeutung zu: Ich lerne nicht nur für mich, sondern bin Teil eines Netzwerkes mit anderen Lernenden zusammen und kann meinen Lernstand und meine Lernergebnisse mit denen anderer vergleichen.
 
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