Bildungssystem Schweiz: Vorteile und Herausforderungen

Bildungssystem Schweiz: Vorteile und Herausforderungen

6. Juli 2014 - Von Barbara Jasch

Die Berufsbildung bilden den Grundstein für genügend ICT-Fachkräfte, das zeigen Analysen. Weitere Fakten, Herausforderungen und Möglichkeiten der Berufsbildung im Überblick.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/07
93% der formellen Abschlüsse basieren auf einer Lehre. (Quelle: swissICT)
Ende Mai 2014 reist eine ICT-Bildungsdelegation mit Vertretern der Grundbildung, Fachhochschule und Universität Zürich für einen Austausch mit österreichischen Bildungsvertretern aller Stufen nach Wien. Ziel der zweitägigen Arbeitstagung ist der Austausch über die zwei Bildungssysteme und die Herausforderung für die Sicherstellung des ICT-Nachwuchses zu diskutieren.

Vorteile des Schweizer Systems
Schnell spüren die Schweizer Vertreter, dass der Aufbau des hiesigen Bildungssystems sehr grosse Vorteile hat. Die Jugendlichen in der Schweiz haben grundsätzlich nach der obligatorischen Schulzeit ein transparentes und sehr durchlässiges Bildungssystem. Bei den östlichen Nachbarn ist das (noch) nicht so. Der Bildungsweg, der eingeschlagen wird, kann nur schwerlich verlassen werden. Der Jugendliche hat also von Beginn an einen «Stempel» für die berufliche Entwicklung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die Schweizer Bildungspartner voneinander wissen, was getan wird. Die Universität kennt den beruflichen Weg und die Fachhochschule weiss, was die Berufslehre ist und umgekehrt. Es ist ein partnerschaftliches Miteinander. Das hat sicher auch mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz zu tun, welche die Verbundpartnerschaft pflegt und lebt: Die Vertreter des Bundes, der Kantone und der Wirtschaft arbeiten eng zusammen. So besitzt jedes Berufsfeld seinen Stellenwert und auch die notwendige Akzeptanz.
 
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