Touch-Office mit vielen Funktionen

Touch-Office mit vielen Funktionen

6. Juli 2014 - Lange hat es gedauert, bis Microsoft Word, Excel und Powerpoint für das iPad veröffentlicht hat. Entstanden ist dafür eine wirklich gute Office-Lösung für Tablets.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/07
Einige Funktionen erscheinen aus Platzgründen in einem Pop-up-Fenster und nicht im Ribbon. (Quelle: SITM)
Die meistgenutzte Bürosoftware auf dem mit Abstand meistgenutzten Tablet – eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man meinen. Doch weit gefehlt: Erst Ende März dieses Jahres, also rund vier Jahre nach der Vorstellung des ersten iPads, hat Microsoft seine Bürosoftware-Suite Office für das Apple-Tablet veröffentlicht. Seit dem Release wurden die Apps von Word, Excel und Powerpoint mehr als 27 Millionen Mal heruntergeladen und sind noch immer weit vorne in den Download-Charts zu finden.
Über die Gründe, warum sich Microsoft mit den Apps trotz der offensichtlich grossen Nachfrage so viel Zeit gelassen hat, kann nur spekuliert werden. Viel wichtiger ist aber auch die Frage, ob die Apps etwas taugen, wenn man schon so lange gewartet hat. «Swiss IT Magazine» ist dieser Frage nachgegangen und hat die kostenlosen Programme auf dem Redaktions-iPad, einem Gerät der zweiten Generation, installiert und ausprobiert. Das war problemlos möglich. Einzige Voraussetzung ist: Es muss mindestens iOS 7.0 laufen und man muss ein qualifizierendes Office-365-Abonnement besitzen (mehr dazu im Wertungskasten auf Seite 52). Ohne ein solches Abo lassen sich Dokumente nämlich nur betrachten.
Einige Funktionen erscheinen aus Platzgründen in einem Pop-up-Fenster und nicht im Ribbon. (Quelle: SITM)
Man kann in Excel für das iPad in wenigen Sekunden und mit zwei, drei Klicks beziehungsweise Berührungen ansprechende Diagramme erstellen. (Quelle: SITM)
Powerpoint für das iPad bietet alle Übergangseffekte, die es auch in der aktuellen Desktop-Variante gibt. (Quelle: SITM)
(Quelle: SITM)


Cloud als zentraler Speicherort

Das iPad ist in Unternehmen sehr beliebt, obwohl es bekanntlich weder einen USB-Port noch einen Slot für Speicherkarten bietet. Wie arbeite ich also auf dem Tablet an einem Office-Dokument weiter, das ich am Desktop-Rechner begonnen habe? Diese Frage stellt man sich spätestens kurz nachdem man die zwischen 200 und 250 MB grossen Apps von Word, Excel und Powerpoint (Version 1.0.1) heruntergeladen und auf dem Gerät installiert hat. Das Zauberwort lautet Cloud.
Wer bereits Onedrive (ehemals Skydrive) nutzt, ist ein Glückspilz. Die Apps bieten nämlich Zugriff auf den Cloud-Speicher von Microsoft, sowohl auf die private als auch die Business-Variante. Auch Sharepoint wird unterstützt. Andere beliebte Cloud-Dienste wie beispielsweise Dropbox können nicht direkt als Speicherort genutzt werden. Allerdings ist das auch bei den aktuellen Desktop-Versionen der Office-Programme so. Auch hier lassen sich nur die hauseigenen Web-Speicher nutzen, mal abgesehen davon, den Cloud-Speicher in den Explorer zu integrieren.
 
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