Windows-8-Nachfolger soll als Gratis-Update auf den Markt kommen

Windows-8-Nachfolger soll als Gratis-Update auf den Markt kommen

1. Juli 2014 - Der unter dem Codenamen "Threshold" bekannte Windows-8-Nachfolger soll unbestätigten Meldungen zufolge für die meisten User gratis bereitgestellt werden. Eine erste Public-Preview-Version wird im Herbst erwartet.
(Quelle: Microsoft)
Bei Microsoft spielt man offenbar mit dem Gedanken, das Windows-8-Nachfolger-Betriebssystem (Codename "Threshold") Anwendern mit Windows 8.1 Update oder Windows 7 SP1 kostenlos abzugeben. Dies berichtet die in der Regel gut informierte Windows-Spezialistin Mary Jo Foley mit Bezug auf Microsoft-nahe Quellen. Ziel sei es, die zahllosen Umstiegsverweigerer, die heute noch mit Windows 7 arbeiten, zur Migration zu bewegen.

Wie Foley ausserdem zu berichten weiss, soll das im nächsten Frühjahr erwartete "Threshold"-OS in zwei Versionen auf den Markt kommen: Einerseits in einer Variante für Desktops und Laptops, andererseits in einer Tablet- und Smartphone-Ausführung, wobei Geräte mit ARM-Chips wie auch mit Intels Atom-Architektur unterstützt werden sollen. Die für konventionelle Rechner konzipierte Windows-Version soll wie schon früher angekündigt, wieder über ein Startmenü verfügen und abhängig vom Geräte-Typ den altbekannten Desktop oder die Kacheloberfläche in den Vordergrund stellen. Darüber hinaus sollen sich Metro-Apps dann endlich auch in einem herkömmlichen Fenster auf der Desktop-Oberfläche nutzen lassen. Umgekehrt will Microsoft dem Bericht zufolge bei der Tablet- und Smartphone-Version vollends auf die Desktop-Umgebung verzichten.


Laut Foley wird man bereits im Herbst einen Blick auf den "Threshold"-Release werfen können, wenn Microsoft eine erste Public Preview des neuen Betriebssystems veröffentlichen wird. Bevor es aber soweit ist, will Microsoft Windows 8.1 Update 2 ausliefern. Das Update ist gemäss Foley weitestgehend fertiggestellt und soll im Rahmen der übernächsten Patch-Runde am 12. August bereitgestellt werden. Grosse Neuerungen soll das Update allerdings nicht bringen. (rd)

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