Angenehmere Bankgeschäfte

Angenehmere Bankgeschäfte

9. März 2014 - Das Schweizer Start-up Numbrs will mit seiner gleichnamigen App das Online- und Mobile-Banking vereinfachen – vorerst allerdings nur in Deutschland und bald auch in den USA.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/03
Mit Numbrs kann man mehrere Bankkonten in nur einer App verwalten. Zudem erhält der Nutzer einen Überblick über alle vergangenen und zukünftigen Bewegungen. (Quelle: Numbrs)
Die Schweiz ist ein Land der Banken und unsere Finanzinstitute sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch wenn es um die Themen E-Banking und Mobile Banking geht mischen UBS, CS und Co. vorne mit. Das Bezahlen von Rechnungen oder das Abrufen der letzten Bewegungen und des aktuellen Kontostandes waren noch nie so einfach wie heute. Und es soll in Zukunft noch einfacher werden. Dafür sorgen will das Schweizer Start-up Numbrs, das erste grosse Kind des im Zürcher Industriequartier Binz beheimateten Schweizer Company Builders Centralway.

Eine App für alle Konten


«Es ist immer noch unglaublich umständlich und zum Teil auch hässlich, wie Banken an den Endkunden gehen», meint Julien Arnold, CEO und Mitgründer von Numbrs. Das Unternehmen hat sich darum auf die Fahne geschrieben, das Banking noch schöner und einfacher zu machen. Die Lösung: Eine iPhone-App, mit der man unter anderem mehrere Bankkonten – auch von verschiedenen Finanzinstituten – verwalten und auf relativ einfache Art Überweisungen tätigen kann. Zudem gibt es als Alleinstellungsmerkmal eine sogenannte Future Timelime, hinter der ein Algorithmus steckt, der anhand der bisherigen Ausgaben den zukünftigen Cash-Flow und kommende Ausgaben berechnet.
Die Entwicklung von
Numbrs hat im Frühjahr 2013 mit der Unternehmensgründung begonnen. Das kleine, dreiköpfige Gründer-Team konnte dabei von Anfang an auf die Finanzstärke und die Mitarbeiter von Centralway – vor allem auf dessen erfahrene Entwickler – zählen. Dadurch war es möglich, die Geschäftsidee in relativ kurzer Zeit in die Tat umzusetzen und auf heute rund 35 Mitarbeiter zu wachsen.
 
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Kommentare

Donnerstag, 13. März 2014 R. Leuenberger
Tönt ja äusserst interessant! Ich komme einfach nicht vom völlig veralteten Microsoft Money weg und suche seit Jahren (oder sinds inzwischen Jahrzehnte?) ohne Erfolg eine schlaue benutzertaugliche Lösung. Numbrs tönt nach dieser Lösung. Sehr schade, dass ihr den firmen-heimischen Markt nicht abdeckt. Unterstützen alle unsere Banken diesen HBCI-Standard wirklich nicht? Auch die Dreisprachigkeit kann doch wohl das grösste Problem nicht sein?! Lieber Herr Arnold: Bitte lassen Sie uns Schweizer nicht einfach links liegen!

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