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Günstige Hoch­verfügbarkeit

Günstige Hoch­verfügbarkeit

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/01
Seite 1
9. Februar 2014 -  Von André Kunz

Eine hochverfügbare IT-Infrastruktur schützt Unternehmen vor längeren Unterbrüchen im Arbeits- oder Produktionsprozess – und muss dank Open Source nicht teuer sein.
Günstige Hoch­verfügbarkeit
(Quelle: Puzzle ITC)
Der Ausfall von wichtigen Servern kann bereits für KMU eine kostspielige Angelegenheit werden. Oder konkret gefragt: Was kostet es Sie, wenn Ihre Mitarbeitenden einen halben Tag oder mehr nicht arbeiten können oder sich Verzögerungen im Produktionsprozess ergeben?
Die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur kann auf verschiedene Arten und Stufen sichergestellt werden. Grundsätzlich geht es bei der Hochverfügbarkeit darum, Single Points of Failure (SPOF) zu eliminieren. SPOF sind einzelne Schwachstellen eines Systems, deren Ausfall den Ausfall des gesamten Systems nach sich ziehen, angefangen bei der Stromversorgung über Netzwerkkomponenten wie Switches und Router bis hin zu den Clustern.

Mit redundant ausgelegten Servern lässt sich die Verfügbarkeit bereits signifikant erhöhen. Bei einem Ausfall der Systeme ist jedoch immer noch ein manuelles Eingreifen für die Fehlersuche und den ungeplanten Wechsel zwischen den Netzwerkdiensten (Failover) nötig, bevor die produktive Arbeit wieder aufgenommen werden kann. Hochverfügbare Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass die Fehlersuche und der Failover automatisch erfolgen. Der Ausfall der Systeme kann somit auf wenige Sekunden oder Minuten – abhängig von der Applikation – reduziert werden.

Nutzen und Kosten

Bei der Abwägung der Risiken eines Ausfalls und dem allfälligen Nutzen von hochverfügbaren Systemen spielen die Kosten eine entscheidende Rolle. Eine «klassische» hochverfügbare IT-Infrastruktur setzt sich jeweils aus einem SAN und den dazugehörenden Switches und Servern zusammen. Mit der redundanten Auslegung der Systeme werden die SPOF eliminiert.
Der Aufbau einer solchen klassischen, hochverfügbaren Infrastruktur bedeutet also eine Investition in diverse Komponenten unterschiedlicher Anbieter und ist dabei verbunden mit zusätzlichen Kosten für die entsprechenden Lizenzen zum Beispiel für die SAN-Replikationssoftware.
Der finanzielle Aufwand für SAN-Spiegelung, Switches und Server scheint im Vergleich zum möglichen Nutzen für viele Unternehmen zu hoch. Aus Kostengründen wird darum jeweils oft das Disk-Array nur einfach ausgelegt und bildet somit wiederum einen SPOF.
 
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