Linux-Rechner aus der Schweiz

Linux-Rechner aus der Schweiz

11. Juli 2013 - Das Westschweizer Unternehmen Why Open Computing verkauft unter der Marke Why ab sofort einen eigenen Desktop-PC und ein Laptop mit Ubuntu-Betriebssystem, die mit einer besonders hohen Lebensdauer aufwarten sollen.
(Quelle: Why Open Computing)
Der Schweizer PC-Markt ist um einen Hersteller reicher. Er heisst Why Open Computing. Die Rechner des von François Marthaler, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Waadt, gegründeten Unternehmens sollen laut Medienmitteilung eine zehnjährige oder noch längere Lebensdauer bieten und damit den Beweis antreten, dass ein Computer auch einiges mehr als drei bis fünf Jahre einwandfrei funktionieren kann. Möglich machen sollen dies das Betriebssystem Ubuntu sowie Open Source Software. Zudem sollen die Geräte einfach auseinanderzunehmen sein, sowie Reparaturanleitungen und günstige Ersatzteile angeboten werden.


In seinem Online-Shop bietet Why ab sofort ein Notebook mit 15,6-Zoll-Display für 649 Franken und ein Desktop-Modell für 1390 Franken, sowie diverse Peripheriegeräte (Printer, Router, Bildschirme, etc.), die vollständig mit Ubuntu 12.04 LTS (Long Term Support) kompatibel sein sollen. Weiter gibt der PC-Hersteller bekannt, dass er ein Servicenetz mit bis heute hundert Fachspezialisten in der ganzen Schweiz aufgebaut hat. Sie sollen neue Benutzer von GNU/Linux, also unter anderem mit Why-Rechnern, kompetent beraten. (mv)
(Quelle: Why Open Computing)
(Quelle: Why Open Computing)
(Quelle: Why Open Computing)

Kommentare

Samstag, 13. Juli 2013 Anita
@Dani Genau an diesen 30 Minuten scheitert man sehr wahrscheinlich. Da werden dann Sachen verlangt in einer Sprache rsp. Ausdrücken, die man nicht versteht. Was ist Ubunto? ist das das Betriebssystem? Wenn das so ist, wofür dann die zig Systeme Kide, Mint Suse in allen Versionen. Da kommen Aussenseiter nicht mehr nach. Was heisst Kernel und all die andern Dinge? Das und vieles mehr müsste mal erklärt werden und vielleicht auch wie das in Windows heisst. Windows braucht 5 Minuten und ist halt sehr userfreundlich. Auf gut Deutsch ausgedrückt: jeder Dummkopf muss es können, sonst schadet es dem Geschäft :) . Ich warte auf ein Linux, bei dem es ohne all die unmöglichen Begriffe, die keiner versteht, geht, das ebenso leicht in Gang zu setzen ist. Für Windows-Unkundige ist das manchmal nicht einfach nachzuvollziehen. Das hab ich aus Diskussionen hierüber mehrfach festgestellt. Auf jeden Fall freue ich mich ganz besonders auf den Tag, an dem ich der microsoft Tschüss und Tschau sagen kann.

Donnerstag, 11. Juli 2013 Dani
Ich nutze bereits seit einigen Jahren Ubuntu und dies sehr erfolgreich! Übrigens, ein Drucker bringt man unter Ubuntu zum laufen, in dem man ihn einsteckt und fertig! Sogar Netzwerkdrucker und auch Netzwerkscanner (Multifunktionsgeräte) werden vollautomatisch erkannt. Ich verstehe nicht wo das Problem liegt. Das Unity gefällt mit sehr gut. Es ist sehr innovativ und auf die Breit-Bildschirme angepasst. Ubuntu mit seinem Unity läuft schnell, ist super einfach zu bedienen, super stabil und bietet alles was man braucht. Übrigens die Installation ist ebenfalls kinderleicht und auch schnell. Ein PC ist in max. 30 Min. aufgesetzt inkl. aller benötigter Software und Updates. Ich kanns nur empfehlen!

Donnerstag, 11. Juli 2013 Anita
Für windows-Benutzer ist der Umstieg auf Linux alles andere als einfach. Hab schon mehrere male versucht umzusteigen. Ich erfahre aber linux (suse, kide,mint) egal welches als sehr benutzerunfreundlich. Ich hab noch nie meinen Drucker zum Laufen gebracht. Dabei bin ich nicht mal blöd. Hab früher sogar meine eigenen Dinger im Tower eingebaut. Hab auch noch mit DOS gearbeitet, von dem heute niemand mehr eine Ahnung hat. Windows kann jeder Dummkopt bedienen, deshalb der Erfolg. Ich warte längst auf eine Alternative um Microsoft endgültig den Rücken zu kehren. Aber so geht das einfach nicht. Ich wundere mich deshalb nicht, dass windows eine so rasante Verbreitung vollbracht hat. Compi nach Hause nehmen Deckel auf Ort, Zeit und Sprache einrichten et voila! Drucker einstecken und Modem ebenfalls, alles kein Problem. Bei Linux ist das nicht so einfach und wer kein Compifreak ist, wird den Tag an dem er umsteigen wollte verfluchen. Zudem kann man nicht jedesmal die ganzen Peripheriegeräte neu kaufen. Zudem muss es eine gute deutsche ( und zwar durchgehend deutsch) Anleitung haben. Browser, youtube downloads muss man eigene installieren können. Nicht alle lieben Mozilla. Für Linux sehe ich nur eine ähnliche Zukunft, wenn es so bezutzerfreundlich wird wie Windows. Viele Leute haben nämlich die Nase voll von Microsoft, ich inklusive. Alle paar Monate ein neues Betriebssystem. Das heisst neu suchen wo ist wie was und wie funktioniert es. Wo sind meine Daten usw. Das ist gelinge gesagt Kacke. Man wird bezahlt zum Arbeiten und nicht um die neuen Spielereien von microsoft herauszufinden. Endlich mit win 8 hat Microsoft eine Flatter bekommen, niemand will diesen Mist haben. Ich wünsche mir, dass Linux gleich bedienerfreundlich wird wie win. Aber mit diesen vielen Begriffen, die man verstehen muss, nur um irgend etwas einzurichten, herunterzuladen oder zu installieren, das geht einfach nicht. Ich hab mal in einer Diskussion von einem Linüxler zur Antwort bekommen: wenn ihr windows kauft müsst ihr auch dies und das einrichten und so weiter. Ich hab gesagt nein, eben Deckel auf ....siehe oben. Offensichtlich haben Leute, die nur Linux kennen, keine Ahnung welches die Unterschiede sind. Schade!!

Donnerstag, 11. Juli 2013 Dani S.
Nun, ich mag Unity. Wer es nicht mag kann ja Gnome oder KDE einsetzen. Die Modularität ist ja einer der Vorteile von Linux.

Donnerstag, 11. Juli 2013 Marco
Leider ist Ubuntu seit seinem "Kindergarten"-Redesign mit der Schnellstartleiste nicht mehr zu gebrauchen. Deshalb stellt sich die Frage weshalb man nicht auf Linux Mint gesetzt hat, welches eine einfachere und traditionelle Bedienung erlaubt. Schliesslich sind deswegen die meisten Ubuntu User bereits abgewandert und das nicht zu letzt weil Mint auf Ubuntu basiert. Gerade Firmen, und das sind dummerweise die einzigen, welche ein Gerät möglichst lange nutzen wollen, wollen dieses Klickibunti Zeugs nicht auf ihren Arbeitsgeräten haben. Der beste Beweis dafür ist das völlige Versagen von Windows 8. Neue Geräte werden übrigens nicht gekauft weil die alten keine 10 Jahre lang halten. Private wollen immer wieder etwas neues haben und Firmen wollen aus Steuergründen alle vier Jahre ebenfalls etwas neues. Dort werden die Geräte auch nicht ausgemustert, weil sie nicht mehr funktionieren. Die Idee ist sehr lobenswert und ich nutze selbst Linux aber über einen Erfolg würde ich mich recht wundern - im Billigpreissegment sowieso, da muss man sich über die mangelnde Verarbeitung oder katastrophale Displays und etwas anderes ist in diesem Preisbereich nicht möglich, dann auch nicht wundern.

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