Vernetzte Wasserversorgung

Vernetzte Wasserversorgung

8. Juni 2013 - Der Rapperswiler IT-Dienstleister E-Quadrat betreut die gesamte IT-Infrastruktur der örtlichen Wasserversorgung. Dazu gehört auch ein mit VLANs segmentiertes Netzwerk.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/06
(Quelle: E-Quadrat)
Die Einwohner von ganz Rapperswil-Jona mit genügend Trink-, Brauch- und Löschwasser in bester Qualität zu beliefern», so beschreibt die Wasserversorgung Rapperswil-Jona (WVRJ) ihre Aufgabe. Dazu arbeite man mit kompetenten Partnerfirmen aus Rapperswil-Jona zusammen, auf die man sich verlassen könne, heisst es weiter. Eine dieser Partnerfirmen ist das Rapperswiler Unternehmen E-Quadrat, das für die WVRJ die Informatik-Infrastruktur betreibt, und das bereits seit über zehn Jahren.
Angefangen habe das Projekt ganz klein, mit einzelnen Arbeitsplätzen und einem Server, erzählt Jürg Stocker, Geschäftsleiter und Inhaber von E-Quadrat. Heute allerdings ist der Auftrag um einiges umfassender. Inzwischen werden sogar sämtliche Pump- , Reservoir- und Steuerstationen, die auf dem ganzen Gemeindegebiet und den angrenzenden Gemeinden verteilt zu finden sind, mittels EDV-Systeme überwacht, und seit zwei Jahren sei man gar daran, die einzelnen Pumpstationen mit Glasfasern zu erschliessen. «Inzwischen sind rund 20 Stationen in einem Glasfasernetz verbunden, und auf einige wenige Stationen wird noch via DSL zugegriffen», erklärt Stocker.


Vier Segmente via VLAN

Eine der diversen Pumpstationen der Wasserversorgung Rapperswil-Jona, die in einem Glasfasernetz verbunden und mit Hilfe von EDV-Systemen überwacht werden. (Quelle: E-Quadrat)

Dieses Netz, das die Wasserversorgungsanlagen verbindet, ist im Wesentlichen in vier Segmente aufgeteilt. Das erste Segment umfasst die gesamte Steuerung, der Wasserversorgung inklusive Online-Trinkwasserqualitätsüberwachung sowie die Alarmierung mit Informationen beispielsweise darüber, ob eine Schleuse geöffnet oder geschlossen ist. Diese Daten fliessen zu einem Server in der Zentrale der WVRJ. Weiter sind die Grundwasserpumpwerke und Reservoirs video­überwacht, und diese Videodaten, welche ebenfalls auf Servern in der Zentrale abgelegt werden, bilden das zweite Segment des Netzwerks. Das dritte Segment umfasst Wetterinformationen, wo Messdaten zur Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder zum Wind überliefert werden. Und das vierte Segment schliesslich beinhaltet das Administrationsnetz. «Die Segmentierung in diese vier Bereiche haben wir mittels VLAN – also mittels virtuellem LAN – umgesetzt.»
Ein virtuelles LAN ist im Prinzip eine virtuelle Trennung eines einzelnen Netzwerk-
kabels in mehrere separate Netzwerke. Mittels VLAN schafft man also die Möglichkeit, über ein Kabel logisch mehrere Netzwerke zu verbinden. Die Trennung in die virtuellen Netzwerke passiert auf dem Switch, allerdings müssen sämtliche Komponenten im Netzwerk VLAN-fähig sein.
 
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