Aus Schwarz und Weiss wird Grau

Aus Schwarz und Weiss wird Grau

8. Juni 2013 - von Pascal Dietiker

Im Bereich der WLAN-Infrastruktur stehen vor allem KMU vor einer kostspieligen Entscheidung. Neue, intelligente Access Points können das Portemonnaie entlasten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/06
Ein WLAN-Netzwerk ist eine Bereicherung für jedes Unternehmen, kann bei der Planung und beim Bau aber für viel Kopfzerbrechen sorgen. (Quelle: Activlan Solutions)
Der Nutzen einer drahtlosen Netzwerk-umgebung in einem Unternehmen ist unbestritten. Mit den neuesten WLAN-Standards ist man beinahe genauso schnell unterwegs wie mit einem normalen Kabel-LAN. Kunden und Gäste können sich mit ihren eigenen Geräten verbinden, ohne die interne Infrastruktur zu gefährden. Mitarbeiter können sich frei in den Geschäftsräumen bewegen und sind dennoch stets verbunden.

WLAN versus LAN
Kabellose Installationen haben gegenüber traditionellen Kabelnetzwerken also einige Vorteile, welche den Einsatz rechtfertigen können. Zum einen sind WLAN-Netzwerke durch die Positionierung eines Access Points schnell und relativ kostengünstig erweiterbar, anders als Kabel-LANs, bei denen eine aufwendige Verkabelung nötig ist. Auch kann ein temporäres Mehraufkommen von Benutzern (beispielsweise externe Techniker oder neue Mitarbeiter) einfacher abgefangen werden. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, für genannte Gäste und private Geräte der Mitarbeiter wie erwähnt ein zugängliches öffentliches Netz bereitzustellen, ohne die Sicherheit der eigenen Infrastruktur zu gefährden.
Selbstverständlich hat eine WLAN-Umgebung aber auch Nachteile, die gegen eine Implementation sprechen können. Einerseits verfügen kabellose Netzwerke trotz schneller werdender Standards noch immer über eine langsamere Übertragungsgeschwindigkeit. Ausserdem ist sie von mehreren Faktoren wie beispielsweise dem Benutzeraufkommen abhängig. Weiter können externe Störquellen wie etwa andere Funknetze, Gebäudewände oder auch Stahlträger das WLAN-Netzwerk stark beeinträchtigen oder gar unbrauchbar machen. Dies lässt sich zwar durch eine gute Konzeption und Ausmessung meist vermeiden, ein Restrisiko bleibt aber bestehen.
Grundsätzlich kann ein WLAN-Netzwerk also eine Bereicherung sein, aber ein Kabelnetz ersetzen kann und sollte es nicht.
 
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