CIO Interview: «Wir können uns keine Experimente erlauben»

CIO Interview: «Wir können uns keine Experimente erlauben»

1. Februar 2013 - 2013 wird für die 1400 Mitarbeiter von Möbel Pfister ein spannendes Jahr. Der Arbeitsplatz der Zukunft kommt, samt Windows 8 und modernen, neuen Geräten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/01
Hans Leuenberger (58) arbeitet seit 2002 als Leiter Organisation und Informatik bei Möbel Pfister. Der studierte Informatiker verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im IT-Management. (Quelle: SITM)
Swiss IT Magazine: Herr Leuenberger, was hat sich in den letzten zehn Jahren, seitdem Sie IT-Leiter bei Möbel Pfister sind, bezüglich IT verändert?
Hans Leuenberger:
Eine ganze Menge, man kann das kaum mehr vergleichen. Was bereits da war, als ich anfing, war SAP. Möbel Pfister setzt nämlich seit über 25 Jahren auf SAP-Lösungen, am Anfang nur ganz schmal, im Bereich Finanzen. Nun läuft eigentlich alles zentral über SAP. Weiter verfügen wir über einen mächtigen Online-Shop, der vor zehn Jahren noch nicht existierte. Stark verändert hat sich auch die Kommunikation mit unseren Lieferanten. Da läuft beinahe alles elektronisch ab, von der Bestellung, Auftragsbestätigung bis hin zur Rechnungsstellung. Unsere Lieferanten schicken uns ihre Rechnungen zum Beispiel nur noch elektronisch und wir verarbeiten das meiste auf diesem Weg.
Seit mittlerweile auch bereits zehn Jahren lagern Sie einen grossen Teil Ihrer IT an HP aus. Wie kam es dazu?
Möbel Pfister verfolgt im Bereich IT schon seit Langem eine Outsourcing-Strategie. 1995 hat man im Rahmen eines Full-Outsourcings die gesamte IT an IBM übergeben. Nach fünf Jahren und dem Vertragsende hat man im Jahr 2000 dann alles neu ausgeschrieben und in Folge schlechter Erfahrungen mit einem Komplett-Outsourcing das Ganze getrennt und nur noch den IT-Infrastrukturteil ausgelagert. Das Rennen gemacht hat das Unternehmen Compaq, das 2002 von HP übernommen wurde. Seitdem sind wir bei HP und haben den Vertrag kürzlich bis ins Jahr 2017 verlängert.

Wie gross ist Ihr IT-Team heute?
Unsere IT-Abteilung umfasst momentan sieben Personen, also sieben Vollzeitstellen, und vier Mediamatiker-Lehrlinge. Als ich das Team vor zehn Jahren übernommen habe, waren es noch 13 Personen exklusiv Lernende. Wir haben in der Zwischenzeit relativ stark reduziert, nach dem Motto «weniger ist mehr». Und wir machen heute tatsächlich mehr als damals. Das müssen wir aber auch, ist die IT-Penetration doch deutlich höher.
 
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