Tablets für die Jackentasche

Tablets für die Jackentasche

1. Februar 2013 - Tablets mit 7-Zoll-Display sind momentan hoch im Kurs. Sie sind günstig und schliessen die Lücke zwischen 10-Zoll-Geräten und Smartphones. Doch was können sie?
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/01
Ende Oktober hat Apple das iPad Mini vorgestellt und damit der Konkurrenz, die sich bisher mit 7-Zoll-Tablets abgrenzen und frei austoben konnten, den Kampf angesagt. Dass der klare Tablet-Marktführer diesen Weg geht, zeigt, dass an der 7-Zoll-Klasse etwas dran sein muss. Doch was ist es? Was macht den Reiz eines Gerätes aus, das nur ein wenig grösser als ein modernes Smartphone und nur ein wenig kleiner als ein «normales» 10-Zoll-Tablet ist? «Swiss IT Magazine» hat sich auf die Suche gemacht und sechs aktuelle Mini-Tablets unter die Lupe genommen.
Sechs Hersteller, sechs verschiedene virtuelle Tastaturen (auf diesem Bild diejenige von Apple). Auf dem iPad Mini ist das Tippen eindeutig am angenehmsten, während es auf dem Galaxy Tab 2 7.0 und dem Mediapad 7 Lite mit den flachen Tasten doch eher schwer fällt. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Die virtuelle Tastatur des Huawei-Tablets. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Die Tastatur des Google Nexus. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Die Prestigio-Tastatur. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Die virtuelle Tastatur des Samsung-Tablets. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Die Tasten des Kindle Fire HD. (Quelle: Swiss IT Magazine)


Sechs Geräte, zwei Betriebssysteme

Zum grossen Vergleichstest angetreten sind, neben dem angesprochenen iPad Mini von Apple, das Kinde Fire HD des Online-Händlers Amazon, das von Asus gefertigte Nexus 7 von Google, Huaweis Medipad 7 Lite, das Multipad 7.0 Prime Duo von Prestigio und das Samsung-Gerät Galaxy Tab 2 7.0. Damit standen fünf Android-Geräte – auch das OS von Amazons Kindle Fire HD basiert auf dem Google-Betriebssystem – einem iOS-Gerät gegenüber. Der Grund für diese Einseitigkeit: Vorerst gibt es im 7-Zoll-Bereich noch kein Tablet mit Windows 8 und auch ein neues Playbook aus dem Hause RIM mit Blackberry OS ist derzeit noch nicht in Sicht.
Ein erster Blick auf die sechs Geräte verrät einem ziemlich schnell, was ihr grösster Vorteil im Vergleich zu den grösseren Tablets und nicht zuletzt auch zu einem High-End-Smartphone ist: Sie sind günstig, zum Teil sogar sehr günstig. Das Multipad 7.0 von Prestigio kostet beispielsweise nur 199 Franken (UVP) und auch das teuerste Gerät im Vergleich, das iPad Mini, gibt es bei Apple in einer günstigeren als der von uns getesten Konfiguration bereits ab 379 Franken. Dafür passt ein 7-Zoll-Tablet nicht mehr in die Hosentasche, höchstens in die Jackentasche, und bietet auch nicht ganz den Komfort eines 10-Zöllers – mehr dazu später.
 
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