82 Prozent werden ausgebremst durch veraltete Arbeitspraktiken

82 Prozent werden ausgebremst durch veraltete Arbeitspraktiken

14. November 2012 - Wie eine neue RICOH-Studie zeigt, fühlen sich 82 Prozent der Mitarbeitenden durch veraltete Arbeitspraktiken ausgebremst.
Einer von RICOH Europe veröffentlichten Studie zufolge fällt es europäischen Unternehmen schwer, mit dem Tempo des technologiebestimmten Wandels Schritt zu halten. Beachtliche 82 Prozent der Mitarbeitenden europäischer Unternehmen halten ihre Arbeitsweisen für veraltet. Sie haben das Gefühl, dadurch nicht so wirksam und effizient arbeiten zu können, wie es ihrem Potenzial entsprechen würde. Dies wirkt sich auch auf ihre Fähigkeiten aus, neue Einnahmequellen zu erschliessen, ihre Gewinne zu steigern und den künftigen Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden.

Die im Auftrag von RICOH von Coleman Parkes Research erstellte Studie ist der dritte Teil des RICOH Document Governance Index 2012. Er offenbart, was Mitarbeitende tatsächlich für die besten Verfahren halten, um den Herausforderungen eines zunehmend globalen, mobilen und durch Zusammenarbeit geprägten Arbeitsplatzes zu begegnen.

Den Befragten zufolge geht es nicht allein darum, neue Technologien und Tools zur Zusammenarbeit zu übernehmen. Nur ein Prozent der Mitarbeitenden sprachen sich für Tools zur Verbesserung der Zusammenarbeit aus. Vier Prozent gaben an, höhere Investitionen in die neueste Technologie würden sich am positivsten auf ihre Arbeitsprozesse auswirken. Die meisten Mitarbeitenden hingegen empfahlen eher regelmässigere Überprüfungen ihrer Arbeitsverfahren und das Engagement der oberen Managementebenen für die Verbesserung geschäftskritischer Dokumentenprozesse in Bereichen wie Finanzwesen, Personalwesen und Einkauf.

Die Studie weist auch auf eine deutliche Kluft zwischen der Wahrnehmung auf Führungsebene und der von Mitarbeitenden erlebten Realität am Arbeitsplatz hin. Über 90 Prozent der befragten obersten Führungskräfte/Direktoren erklärten, Mitarbeiter würden regelmässig um Feedback gebeten. Zusätzlich gäbe es Schulungen bei der Einführung neuer Hard- oder Software. Diese Ansicht teilen aber weit weniger Mitarbeiter: Nur 77 Prozent geben an, dass sie vor und nach der Einführung neuer Technologie um Feedback gebeten werden und nur 76 Prozent erhalten ihren eigenen Angaben nach Schulungen.
"Das Herz jeder Organisation sind ihre Mitarbeitenden, und diese verlangen von der Geschäftsführung klar und deutlich eine bessere Kontrolle der für ihre tägliche Arbeit benötigten Dokumentenprozesse. Führende Unternehmen wissen, dass ein Prozess des Kulturwandels bei der Einführung neuer Arbeitsverfahren erforderlich ist. Dieser Prozess findet anscheinend in vielen europäischen Unternehmen nicht statt. Daher fühlen sich die Mitarbeitenden von Entscheidungen, die sich auf ihre Arbeitsverfahren auswirken, ausgeschlossen. Dadurch laufen die Unternehmen Gefahr, dass neue Investitionen nicht das volle Potenzial erreichen", erklärt Carsten Bruhn, Executive Vice President, RICOH Europe.

"Unternehmen haben die Chance, den Ansichten ihrer Mitarbeitenden mehr Aufmerksamkeit zu schenken, sich in jeder Phase mit ihnen abzustimmen und ihr Know-how und ihre Erfahrung zu maximieren. Die Mitarbeitenden arbeiten täglich mit den Dokumentenprozessen und sind daher eine wertvolle Ressource, die im Mittelpunkt aller Verbesserungen von Dokumentenprozessen stehen sollte."

Die Studie steht hier zum Download bereit.

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