Drei Viertel der Schweizer surfen via Smartphone oder Tablet

Drei Viertel der Schweizer surfen via Smartphone oder Tablet

15. Oktober 2012 -  Eine Untersuchung des Beratungsunternehmens Accenture zeigt, dass hierzulande 76 Prozent der Anwender mit ihrem mobilen Gerät wie dem Smartphone oder dem Tablet im Internet surfen. Damit mischt die Schweiz im internationalen Vergleich ganz vorne mit.
Mit 76 Prozent gehen über drei Viertel der Internetnutzer in der Schweiz mobil ins Netz, wie aus dem "Mobile Web Watch 2012" des Beratungsunternehmens Accenture hervorgeht. Als Vergleich: 2011 surften 44 Prozent der Anwender hierzulande mit einem Smartphone oder Tablet im Internet. Damit liegt die Schweiz über dem Schnitt von 69 Prozent und gemeinsam mit Spanien an zweiter Position unter den Industrieländern. An der Spitze liegt Irland mit 77 Prozent, nach Spanien und der Schweiz folgt Italien mit 74 Prozent.

"Mittlerweile ist ein riesiger Markt für mobile Services und Apps rund um die Mobilfunkkunden entstanden. Davon könnten Unternehmen und Netzbetreiber noch stärker profitieren, indem sie ihren Kunden zum Beispiel Leistungen wie Cloud-Services und mobiles Bezahlen anbieten", erklärt Jan Leitermann, Leiter des Bereiches Technology Solutions von Accenture in der Schweiz.

Zur Studie
Für die repräsentative Untersuchung "Mobile Web Watch 2012: Mobile Internet – Spawning new Growth Opportunities in the Convergence Era" befragte das Marktforschungsinstitut Gfk 560 Internetnutzer ab 14 Jahren in der Schweiz nach Vorgaben und im Auftrag von Accenture. Die Untersuchung wird seit 2008 jährlich durchgeführt. Erstmals nahmen dieses Jahr weitere 12 Länder mit insgesamt 17'225 Internetnutzern an der Umfrage teil, darunter Brasilien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Italien, Mexiko, Österreich, Russland, Südafrika und Spanien.
Hierzulande bereits etabliert haben sich Informations-Apps. 90 Prozent der befragten Nutzer des mobilen Internets laden sich solche Programme herunter. Mobile Zahlungsangebote dagegen nutzen nur 10 Prozent der mobilen User. Und nur 38 Prozent führen Bank-Transaktionen mobil über das Internet. Hier liegt die Schweiz unter dem Studien-Durchschnitt von 46 Prozent. 13 Prozent nutzen so genannte Augmented-Reality-Angebote, die Zusatzinformationen in Bildern und Videos einblenden.

Als wichtigste Punkte für die Entscheidung für einen Mobilfunkanbieter nennen die Studienteilnehmer Qualität, Abdeckung und Geschwindigkeit des Netzes. Kosten für das mobile Surfen kommen erst an vierter Stelle.

Ebenfalls offenbart die Untersuchung, dass 68 Prozent der Schweizer Anwender beim Surfen im Internet via Smartphone Sicherheitsbedenken haben. Damit liegt die Schweiz unter dem internationalen Durchschnitt von 70 Prozent. "Auch wenn die Sicherheitsbedenken nicht überdurchschnittlich sind, empfinden die Schweizer ihr Smartphone doch eher als unsicheres Gerät", so Leitermann.

Des weiteren zeigt die Studie, dass hierzulande nutzen 47 Prozent der User ein iPhone, was weit mehr ist als in allen anderen Ländern. Dahinter folgen Samsung (20%), Nokia (14%) und RIM (5%). (abr)
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