Mehr Besucher dank Google

Mehr Besucher dank Google

7. Mai 2012 - Von Roger Balmer

Mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Social Visibility Optimization (SVO) können KMU die Suchresultate von Google beeinflussen und Besucher auf die Website locken.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/05
Wer unter den Suchresultaten von Google auftaucht, gewinnt Traffic auf der eigenen Website. (Quelle: Swiss IT Magazine)
Der Erfolg der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist nicht vom Budget abhängig, sondern bedingt Geduld und Konstanz. Das heisst, es entscheidet nicht der Preis, sondern der Fleiss: Wer in den Suchmaschinen-Resultatseiten (SERPs) vorne mit dabei sein will, muss Zeit mitbringen. Als Fundament sollte eine Onsite-
Analyse der SEO- und SVO (Social Visibility Optimization)-Strategie stehen. Dabei gilt es abzuklären, ob eine Webseite überhaupt für die Suchmaschinen und die von ihr kostenlos gelieferten Besucher bereit ist, oder ob es eventuell Behinderungen respektive unüberwindbare Barrieren gibt.


Innere Faktoren: Die Onsite-Analyse

Die Onsite-Analyse soll aufzeigen, ob die für die Suchmaschinenoptimierung mitentscheidenden Elemente wie Architektur, Namensgebung und Indexierbarkeit auch optimal eingesetzt werden. Sind Dateinamen ansprechend? Hat jedes Dokument einen eigenen, ansprechenden Seitentitel? Wurde eine eigenständige Kurzbeschreibung (Meta-Description) kreiert? Entsprechen Überschriften dem, was angesprochen werden soll? Befindet sich hinter jedem Bild eine alternative Beschreibung? Und zu guter Letzt: Sind Texte einzigartig und wecken das Interesse der potentiellen Neukunden? Das sind alles Elemente, die im SEO schon seit Jahren gepredigt werden.
Eine gute Onsite-Übersicht lässt sich durch die seit August 2006 (2005 als XML-Sitemaps gelauncht) kostenlos verfügbaren Google Webmaster Tools aufzeigen. Durch den «Hand Shake», der Registration bei Google, erhält der Seitenbetreiber Informationen wie die Anzahl indexierter Dokumente, Querverbindungen und -verweise der einzelnen Dokumente, Duplikate bei Titeln sowie Beschreibungen und vieles mehr. Seit einigen Wochen können ähnliche Informationen auch in Bings Webmaster Tools gefunden werden. Dazu kommen neue Interaktionselemente, die vorwiegend die Usability und eine Social-Media-Affinität verlangen. Die von Google lancierten Mikrodaten, Mikroformate und Resource Description Frameworks (RDFs) können das Benutzererlebnis, die Benutzertreue und den Erfolg in den SERPs beeinflussen – mit RDFs kann Content gekennzeichnet werden, um einen bestimmten Informationstyp zu beschreiben, etwa ein Restaurant, eine Beurteilung, ein Ereignis, eine Person oder einen Produktkatalog. Der Einsatz einer sogenannten Brotkrümelnavigation (Bread Crumb) vereinfacht nicht nur die Navigation innerhalb der Webseite sondern wird in Form von RDF-Daten auch für die Anzeige des Suchresultates innerhalb von Google genutzt: Resultate mit Mikrodaten, -formaten und RDFs stechen dem Suchmaschinenbesucher sofort ins Auge und schlagen ihn in ihren Bann.
 
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