Die rechtlichen Aspekte von StaaS

Die rechtlichen Aspekte von StaaS

4. März 2012 - von Lilian Snaidero Kriesi

Wer unangenehme Überraschungen vermeiden will, sollte vor der Auslagerung von Unternehmensdaten in die Cloud zwingend auch die rechtlichen Fragen geklärt haben.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/03
KMU haben die Vorteile von Cloud Computing und im Speziellen auch von Storage as a Service (StaaS) längst erkannt: mehr Mobilität, Einsparungen bei der IT-Infrastruktur, aus fixen Investitionen werden variable Kosten, bedarfsorientierter Bezug der gewünschten Leistung mit entsprechender Abrechnung, umfangreiches Serviceangebot, das stetig weiterentwickelt wird, Auslagerung des Unterhalts der eigenen Informatikumgebung, um nur einige zu nennen. Aus diesem Grund steigen immer mehr KMU auf Cloud Computing um oder sind dabei, eine entsprechende Auslagerung zu evaluieren.
Diesen Vorteilen steht aber eine Reihe von Herausforderungen gegenüber, die es vor der Auslagerung von Daten zu lösen gilt. So stellt mangelndes Vertrauen in die Sicherheit der Cloud Services weiterhin eine grosse Hürde dar. Unbestritten ist ebenso, dass ein Outsourcing von Firmendaten in eine neue Abhängigkeit führt. Gerät ein Cloud Provider in Schwierigkeiten, besteht das Risiko, dass alle Betriebe, die ihre Informatikstruktur auf seine Plattform ausgelagert haben, ebenfalls mitgerissen werden. Cloud Computing hat noch eine weitere Kehrseite: Es basiert oft auf schwer durchschaubaren Systemen mit langen, meist unbekannten Abhängigkeitsketten, so dass bei Schadenseintritt nicht immer eruiert werden kann, wer für den Schaden haftet.
 
Seite 1 von 6

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER