ICT-Meisterschaften und IPA: Die in die Ränge kamen

ICT-Meisterschaften und IPA: Die in die Ränge kamen

4. Dezember 2011 - von Alfred Breu, ICT-Berufsbildung Schweiz

Anlässlich der ersten Berufsentwicklungskonferenz ICT wurden in Bern die Verfasser der besten Abschlussarbeiten 2011 (IPA Individuelle Praxisarbeit) ausgezeichnet und die Ränge der 9. Schweizermeisterschaften der ICT-Berufe verkündet. Ein begeistertes Publikum applaudierte den ausgezeichneten Leistungen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/12
Resultate der Schweizermeisterschaften (Quelle: SwissICT)
Nationalrat Ruedi Noser würdigte die Resultate der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen auch die der Berufsweltmeisterschaft von 2009 in Calgary, die damals Weltmeister der Informatik geworden waren. Fabian Vogler hatte die Goldmedaille im Webdesign erworben, Florian Meier die Bronzemedaille in der Netzwerktechnik und Martin Dörig ein Diplom im 5. Rang in IT/Softwareapplikationen. Noser gratulierte ihnen und den drei Teilnehmenden der WM in London, die vor einem Monat zu Ende gegangen war. Sie wurden Europameister. Tobias Meier hat den 4. Rang in der Netzwerktechnik erreicht – ein Punkt hinter der Bronzemedaille. Sandra Schmid gewann den 8. Rang in IT/Software-Applikationen und Sebastian Häni den 11. Rang im Webdesign. Alle drei erwarben ein Diplom. Noser betonte die Wichtigkeit hoher Kompetenzen für die ICT in der Schweiz, die phänomenale Chancen habe. Es gelte aber infolge vergleichsweise höherer Löhne auch höhere Qualität und Leistungen zu erbringen. Weltmeister und Europameister sind die Bestätigung der guten Schweizer Grundbildung. «In allen Generationen sagt man gerne, dass die nächste sicher schlechter sei. Wir haben Welt- und Europameister unter uns – man kann zuversichtlich auf die Leistungen unserer nächsten Generation blicken.» Es ist sicher so, dass die Anwesenden im Saal seinen Worten beipflichteten und stolz auf diese Leistungen und deren Erbringer sind. In allen Referaten der Tagung ist zum Ausdruck gekommen, dass die Schweizer Informatik zu den wichtigsten der Welt zählt und beste Chancen hat, auch im Export in Zukunft ein gewaltiges Wort mitzureden. Die Ausgezeichneten werden dazu beitragen, dass die Schweizer Informatik noch erfolgreicher sein wird.
Die Grundbildung der ICT-Berufe wird mit einer 2-wöchigen Arbeit im Betrieb abgeschlossen. Ziel ist es, mit einer praktischen Arbeit nachzuweisen, dass man in den vergangenen Ausbildungsjahren den Weg zur Fachperson gefunden hat. Inhalt einer solchen Aufgabe ist ein Kundenauftrag oder ein gleichwertiger interner Auftrag. Die schönsten Fälle sind die, in welchen das Produkt dann eingeführt wird und Kunden und Mitarbeitenden zur Verfügung steht. Ein Expertenteam aus allen Kantonen hat die besten 100 Arbeiten beurteilt und die 33 Besten ausgewählt. Es bedeutet natürlich einiges, unter den 33 Arbeiten aus 2400 der ganzen Schweiz platziert zu werden! Entsprechend ist die Auszeichnung sehr viel wert – sollte ein Sprungbrett ins Berufsleben sein! Hier die Ersteller der besten Arbeiten.
 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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