Partner runden Sharepoint ab

Partner runden Sharepoint ab

4. Dezember 2011 - Die Lösungen von Drittanbietern bringen das Potential von Microsofts Sharepoint erst zum Vorschein. «Swiss IT Magazine» zeigt eine Übersicht diverser Schweizer Anbieter.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/12
Die Kollaborationsplattform Sharepoint von Microsoft wird heute von vielen Unternehmen genutzt. Am häufigsten wird sie wohl als Intranet und Informationsportal für Mitarbeiter eingesetzt. Doch die Einsatzmöglichkeiten von Sharepoint sind fast grenzenlos und umfassen Tausende von Funktionen in den Bereichen Kollaboration, Publishing, Suche, Business Intelligence, Anbindung von Drittsystemen, Community und Workflows. Es ist eine Art Framework, welches durch Drittanbieter, die Branchen- oder Firmen-spezifische Lösungen implementieren, ausgebaut werden kann. Und gerade weil die Plattform von Microsoft solch grosses Potential birgt, hat es auch sehr viele Drittanbieter auf dem Markt: «Mit Sharepoint kann man sehr schnell Lösungen aus dem Boden zaubern», erklärt Rolf Weber, Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizer Sharepoint-Anbieters Up-Great. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Doch viele Anbieter, die auf der Bildfläche erscheinen, verschwinden genauso schnell wieder. Trotzdem kann es für eine Firma schwierig sein, den richtigen Partner für ihre Bedürfnisse zu finden. Nicht zuletzt auch deshalb hat das «Swiss IT Magazine» eine Marktübersicht der grössten Schweizer Sharepoint-Anbieter erstellt. Der Marktüberblick berücksichtigt nur jene Anbieter, die sich auf Sharepoint spezialisiert haben und mit einem umfassenden Angebot aufwarten. Da der Markt jedoch so gross ist, wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Gefragt ist nicht nur technisches Know-how

Doch wie unterscheiden sich die vielen Sharepoint-Anbieter voneinander? Und wie kann ein Unternehmen sich sicher sein, den richtigen Partner für sein Vorhaben gefunden zu haben? Der erste Schritt der Selektion kann viel Zeit in Anspruch nehmen, ist jedoch essentiell. Denn wenn man den Partner nicht ausreichend prüft, kann es passieren, dass man plötzlich auf einer Sharepoint-Lösung eines Anbieters sitzt, den es nicht mehr gibt und der seine Lösung nicht mehr unterstützt. Ein gutes Zeichen ist deshalb sicher, wenn ein Sharepoint-Anbieter schon einige Zeit auf dem Markt präsent ist. «Langjährige und umfassende Erfahrung mit den verschiedenen Versionen von Sharepoint ist ein wichtiges Erfolgskriterium», meint auch Claudia Lienert, Head of Business Unit bei Unic. Doch das alleine reicht nicht aus: Die Fähigkeiten eines Sharepoint-Anbieters sollten laut einigen Experten weit über Sharepoint hinaus gehen. Denn neben den Fachkompetenzen im Bereich der Kollaborationsplattform braucht es auch Kenntnisse der damit verbundenen Technologien wie beispielsweise die Browser-Erweiterung Silverlight. Gefragt ist zudem nicht nur technisches Know-how, auch betriebswirtschaftliches Wissen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Und das wiederum setzt eine hohe Anzahl an Experten und zertifizierter Leute voraus. Neben Sharepoint-Spezialisten sind auch Business-Analysten gefragt. «Sharepoint-Projekte sind zu einem grossen Teil auch Organisationsprojekte», erklärt Christian Denzler, Business Unit Leiter Solution Consulting von 1Eeurope. Und: «Das Beste ist, wenn ein Partner alles aus einer Hand anbieten kann», so Weber von Up-Great – das heisst vom Aufbau der Infrastruktur bis hin zur Einführung einer benutzerfreundlichen Lösung. Neben dem Aufbau der Infrastruktur sollte der Partner auch bei der Entwicklung der Organisation mithelfen können. Und wie bei den meisten IT-Projekten ist auch bei Sharepoint die Kommunikation wichtig.
 
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