Gemeinsam ist man stark

Gemeinsam ist man stark

4. Dezember 2011 - von Alexander Brügger

Heute gibt es in der Geschäftswelt drei unterschiedliche Formen der Kollaboration. Was braucht es für jede dieser Formen und wo geht der Trend hin?
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/12
Ein wesentlicher Vorteil von Collaboration Tools ist der beschleunigte Wissensaustausch im Unternehmen und mit Partnern. Inzwischen vernetzen sich immer mehr Firmen in drei Richtungen. Sie bringen auf verschiedene Abteilungen und Standorte verteilte Mitarbeitende über Unified Communication & Collaboration (UCC) und Web-2.0-Anwendungen zu virtuellen Projektteams zusammen. Im nächsten Schritt erweitern sie die Team Collaboration zu Cross-Company-Zusammenarbeit, indem sie sich firmenübergreifend mit Zulieferern und Partnern vernetzen. Noch einen Schritt weiter geht Mass Collaboration in Unternehmen, die mit Kunden und Anwendern direkt in der Produktentwicklung zusammenarbeiten, um die Wünsche der späteren Käufergruppe schon in der Innovationsphase zu verarbeiten. Auf allen Ebenen flexibilisieren und beschleunigen die Kollaborations-Tools die Arbeitsabläufe, verbessern das Time-to-Market und minimieren Produkte-Risiken. Je nach Unternehmen, Marktstrategie und Produktportfolio müssen die Potentiale dieser Collaboration-Formen separat bewertet werden. Auch die erforderlichen ICT-Lösungen dürfen nicht einfach übergestülpt werden, sondern müssen die bestehenden Unternehmensprozesse möglichst passgenau abbilden.
Gerade Marken- und Lifestyle-Unternehmen sind im Bereich Mass Collaboration im Web-2.0-Umfeld bereits neue Wege gegangen. Umgedreht sind viele global aufgestellte Hersteller mit komplexen Zuliefererstrukturen im Bereich der Team Collaboration oder Cross Company sehr weit fortgeschritten. Generell kann sich heute kein Grossunternehmen den neuen Collaboration-Formen komplett entziehen, ohne Wettbewerbsnachteile zu riskieren. Die Herausforderungen liegen vor allem darin,

- den Best-of-Breed-Ansatz zu finden, mit dem die Interoperabilität den höchsten unternehmerischen Mehrwert generiert,

- homogene End-to-End-Plattformen und keine Insellösungen zu schaffen und

- für die nötige Sicherheit in Bezug auf Daten, Systeme, Zugriffsrechte, Identitäten oder Patent- und Urheberrechte zu sorgen.
 
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