Limmex Notfalluhr: Die James-Bond-Uhr

Limmex Notfalluhr: Die James-Bond-Uhr

6. November 2011 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/11
(Quelle: Limmex)
Das Schweizer Start-up Limmex hat eine Notruf-Uhr entwickelt, wie man sie bisher nur aus James-Bond-Filmen kennt. Ein Knopfdruck reicht, um eine Notrufnummer zu wählen und mit einem Arzt, einer Notrufzentrale oder Angehörigen verbunden zu werden. Der Notruf-Knopf befindet sich dort, wo normalerweise die Zeit eingestellt wird – ist also für Aussenstehende nicht sichtbar. Dasselbe gilt für Lautsprecher und Mikrofon, die in den Uhrenrand integriert wurden und ein Telefongespräch wie mit einem Handy ermöglichen.

Grossmütter statt Agenten

Anders als im Film ist die Notfall-Uhr nicht für Geheimagenten sondern vor allem für ältere Menschen gedacht. Zwar gibt es heute bereits stationäre Notrufsysteme für gefährdete Personen, doch die Uhr von Limmex funktioniert auch ausserhalb der eigenen vier Wände und ist zudem ästhetischer als ein roter Notfallknopf. Das Potential ist gross: «In der Schweiz stürzen pro Jahr rund 500’000 ältere Menschen», erklärt Daniel Grob, Chefarzt und Medizinischer Direktor des Waidspitals Zürich. Doch das Schweizer Startup sieht das Einsatzgebiet nicht nur bei Senioren: «Wir wollen auch junge Menschen damit ansprechen», betont Pascal Koenig, Mitgründer und Geschäftsführer von Limmex. Denn die Uhr sei auch gut geeignet für Extremsportler und Menschen mit Krankheiten wie Epilepsie oder Allergien. Zudem könne sie in risikoreichen Berufen grossflächig eingesetzt werden.

Wer sich eine Limmex kaufen will, muss jedoch tief in die Tasche greifen: Eine Uhr kostet je nach Design zwischen 495 und 735 Franken. Dazu kommt noch ein Monatsabonnement für den Notrufdienst. Dieses kostet zwischen 25 und 35 Franken pro Monat und stammt von Swisscom. Die Uhr ist mit Batterie betrieben und kann mittels Mini-USB aufgeladen werden. Bei normalem Gebrauch sollte dies laut dem Hersteller nur alle paar Monate nötig sein. Erhältlich ist die Uhr ab sofort in den Christ-Filialen der grössten Schweizer Städte sowie in der Hirslanden Klinik in Zürich.
 
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