BIT stellt Datensicherung auf Backup-to-Disk um

BIT stellt Datensicherung auf Backup-to-Disk um

4. September 2011 - Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation sichert seine Daten nach und nach nur noch auf Disks. Gleichzeitig wurde eine neue Backup-Lösung eingeführt.
von Julia André
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/09
Der Hauptsitz des BIT in Bern, wo die Datensicherung aktuell von Tape auf Disk umgestellt wird. (Quelle: BIT)
In den letzten Jahren hat sich das Schweizer Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) zum bedeutendsten IT-Anbieter der zivilen Bundesverwaltung und zu einem der grössten IT-Anbieter der Schweiz entwickelt. Eine zentrale Herausforderung für das BIT ist aktuell das immense Datenwachstum. Pro Monat vermehrt sich die zu sichernde Datenmenge um etwa 1 TB, aktuell ist man bereits bei einem Datenvolumen von 10 PB angelangt. Aus dieser Datenflut ergeben sich vielfältige Anforderungen an die eingesetzten Speicher- und Backup-Lösungen. Um die Stabilität seiner Datensicherung auf lange Sicht zu gewährleisten, entschloss sich das BIT deshalb im Juni 2010, seine IT-Struktur dahingehend auszubauen. Dies bedeutete laut Stefan Kälin, Bereichsleiter Storage und seit nunmehr 19 Jahren beim BIT angestellt, dass nicht nur eine zukunftsfähige und verlässliche Backup-Lösung gefunden werden musste, sondern auch ein Speichersystem, das die entsprechende Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit erbringt.

Performance vs. Kosten

Vor der Umstrukturierung der IT-Landschaft im Rechenzentrum in Bern wurde die Aufgabe der Datensicherung beim BIT mit einer Backup-to-Tape-Lösung (B2T) wahrgenommen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Speichertechnologien wurden jedoch Backup-to-Disk-Lösungen (B2D) immer attraktiver, auch aus ökonomischer Sicht. Denn die Kosten können nicht auf die Kunden umgelegt werden, da diese nicht bereit sind, für die Datensicherung mehr zu bezahlen als dies vorher der Fall war. Die gesuchte Infrastruktur musste also einerseits hochperformant sein, andererseits aber auch den finanziellen Anforderungen genügen.
Im Bereich der Backup-Daten-Deduplizierung entschieden sich die IT-Verantwortlichen des BIT schliesslich zugunsten der Symantec-Netbackup-Funktion Puredisk. In punkto Hardware fiel die Wahl auf zwei Hitachi Adaptable Modular Storage (AMS) 2500, die redundant an zwei unterschiedlichen Standorten als Disk-Subsysteme eingesetzt werden sollten.
 
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