Canon Imageformula DR-M160: Scan-Rakete für den Bürotisch

Canon Imageformula DR-M160: Scan-Rakete für den Bürotisch

4. September 2011 - Canons neuer, kompakter Tisch-Dokumentenscanner DR-M160 digitalisiert dank Duplex-Funktion bis zu 120 farbige A4-Seiten in anderthalb Minuten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/09
Klein, aber oho: Der neue Dokumenten-scanner Imageformula DR-M160 von Canon scannt zuverlässig und ziemlich fix. (Quelle: Canon)
Noch diesen Monat will Canon in der Schweiz den neuen Dokumentenscanner Imageformula DR-M160 auf den Markt bringen. «Swiss IT Magazine» hatte Gelegenheit, den flotten Scanner für den Bürotisch bereits vor der offiziellen Lancierung genau unter die Lupe zu nehmen. Wer sich den neuen Scanner zulegt, wird vor Inbetriebnahme gleich zweimal staunen: Zum einen ob der wirklich kompakten Bauweise des Gerätes im Vergleich zur Leistung, die Canon verspricht. Zum anderen wird sich auch jeder Leser der «Vor dem Gebrauch»-Broschüre etwas wundern: Bei den Systemanforderungen nennt Canon doch tatsächlich die Prozessor-Mindestanforderung Intel Core i7 mit 2,8 GHz oder schneller. Zudem sollen es mindestens 4 GB RAM sein. Aber keine Angst, der Scanner funktionierte auch mit unserem Test-PC mit einem Core-i3-Prozessor und 3 GB RAM. Die Installation des Gerätes verläuft problemlos. Die mitgelieferte DVD einlegen, ein paar Mal «OK» und «Weiter» drücken, den Scanner via USB an den PC anschliessen und schon kann es losgehen. Wichtig ist, dass Sharepoint-Nutzer bei der Installation ganz genau hinschauen und das Sharepoint-Plugin installieren. Die gescannten Dokumente lassen sich nämlich nicht nur direkt via Outlook an E-Mail-Empfänger versenden, sondern auch gleich nach Sharepoint exportieren.

120 Seiten in 90 Sekunden

Genau so simpel wie die Installation wird dann auch gescannt. Das zu digitalisierende Dokument einlegen, die Start-Taste drücken und fertig. Bis zu 60 beidseitig bedruckte A4-Seiten können so in einem Wisch eingescannt werden. Und zwar innert kürzester Zeit: Laut Canon schafft der Scanner die 120 Seiten (Vorder- und Rückseiten) in 60 Sekunden, bei einer Auflösung von 300 dpi. Im Test konnte dieser Wert leider nicht erreicht werden. Sowohl für 60 beidseitig bedruckte, farbige Seiten des «Swiss IT Magazine» als auch für 60 normale A4-Textdokumente benötigte der Scanner 90 Sekunden. Das ist aber immer noch ein ganz beachtlicher Wert. Fast so lang oder deutlich länger dauerte danach der Export in ein PDF, nämlich 60 Sekunden bei den Schwarz-Weiss-Seiten und ganze 130 Sekunden für die 60 farbigen Seiten.

Der Scanner kommt aber nicht nur mit A4-Seiten zurecht. Canon verspricht, dass dank der hervorragenden Papierführung und dem guten Papiereinzug auch dickes und dünnes Papier und Dokumente unterschiedlicher Grösse und Dicke zusammen gescannt werden können. Hier hält der Hersteller, was er verspricht: Ob kleine Flyer im A5-Format, etwas dickere A4-Plakate, normale A4-Seiten oder Kurzbriefe, alles kann in einem Arbeitsschritt digitalisiert werden und wird auch automatisch richtig gedreht. Via der mitgelieferten Software Captureperfect 3.1 sind ausserdem noch ganz andere Dinge möglich, das Scannen von überlangen oder überbreiten Dokumenten beispielsweise. Auch das klappte im Test alles wie versprochen.
Der Einzug funktioniert also sehr gut. So gut, dass wir die von Canon versprochene Wiederholungsfunktion, die dann zum Einsatz kommt, wenn fälschlicherweise zwei Seiten auf einmal durchgezogen wurden, gar nicht testen konnten. Zufrieden sein kann man auch mit der Ausgabe und dem Ausgabefach: Auch unter Höchstleistung und bei 60 Seiten pro anderthalb Minuten werden alle Seiten wieder in der richtigen Reihenfolge und schön sortiert ausgegeben.
 
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