Stolpersteine beim ISP-Vertrag

Stolpersteine beim ISP-Vertrag

7. Juli 2011 - Beim Unterzeichnen eines Internetzugang-Vertrags mit einem ISP gibt es je nach Abhängigkeit vom Internet-Anschluss einige wichtige Punkte zu beachten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/07
Von Matthias Ebneter

Mit der zunehmenden Nutzung von Internet Services steigt auch die Abhängigkeit der Unternehmen von ihrem Internet Service Provider (ISP). Umso mehr müssen Risiken im Verhältnis zwischen Unternehmen und ISP vorausschauend beurteilt und – soweit möglich – vertraglich und versicherungstechnisch abgesichert werden.

Risiken aus Sicht des Kunden

Aus technischer Sicht steht für den ISP-Kunden die Verfügbarkeit und Performance der Internet Services wohl im Vordergrund. Dies gilt in besonderem Mass für den Zugang zum Internet und die Übermittlung von Daten über das Internet. Geschäftskunden nutzen das Internet regelmässig für die Übermittlung geschäfts­kritischer Daten. Daher spielen auch die Continuity (Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit im Katastrophen- oder Krisenfall) und die Sicherheit der Übermittlung eine entscheidende Rolle. In dynamischen Branchen oder Unternehmen kann auch eine flexible Skalierbarkeit der vom Kunden abgefragten Leistungskapazitäten beim ISP wichtig werden. Eine solche flexible Skalierbarkeit setzt allerdings auf Seiten des ISP voraus, dass er Ressourcen entsprechend flexibel zuweisen kann.

Sobald Störungen und Fehler auftreten, ist der ISP aktiv gefordert. Gerade im Bereich der geschäftskritischen Funktionalitäten ist es von Bedeutung, wie schnell der ISP sich der Fehlerbehebung annimmt, ob er Ersatzlösungen wie zum Beispiel redundante Leitungen zur Verfügung stellen kann und in welcher Zeit eine Behebung des Fehlers gewährleistet werden kann.
 
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