Speichervirtualisierung mit Standard-Hardware

Speichervirtualisierung mit Standard-Hardware

4. Juni 2011 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/06
Andreas Hartig, Regional Manager Süddeutschland - Schweiz
Andreas Hartig, Regional Manager Süddeutschland und Schweiz bei Datacore, erklärt, weshalb Speichervirtualisierungs-Software absolut Hardware-unabhängig sein sollte. Datacore-Software soll sich in der Regel in weniger als zwölf Monaten amortisieren.

Datacore ist seit rund zehn Jahren in der Speichervirtualisierung aktiv. Was unterscheidet Sie vom Mitbewerb, insbesondere von den etablierten Storage-Anbietern, die ja auch schon quasi seit Anbeginn ihre Hardware virtualisieren?
Wir sind fast der einzige Anbieter, der konsequent einen Software-Ansatz verfolgt und dadurch absolute Hardware-Unabhängigkeit bietet. Datacore bietet einen Hypervisor für Storage und bricht Herstellerbeschränkungen auf. Kein anderer Anbieter hat eine größere installierte Basis mit tausenden Virtualisierungsinstallationen weltweit. Eine ausgereifte Technologie haben wir mit der inzwischen achten Generation in SANsymphony-V R8 vorgelegt.

Das Interview führte Daniel Feldmaier, IT Business.

Weshalb sollten Unternehmen, die große Datenmengen speichern müssen, ein zusätzliches Administrations-Layer in ihre ohnehin schon komplizierte Storage-Infrastruktur aufnehmen?
Weil wir diese ganze Komplexität beseitigen. Wir verbessern das Performance-, Kapazitäts- und Desaster Recovery-Management. Kunden profitieren von der zentralen und einfachen Administration, die an das Windows-Management angepasst ist. Unter Datacore sind alle SAN- und HA-Funktionen unabhängig von Modell und Hersteller nutzbar. Wir spiegeln auch synchron zwischen heterogenen Plattensystemen. Günstiger Plattenspeicher wird durch uns hochverfügbar, ausfallsicher und performant und damit nutzbar für SAP-Datenbanken, Oracle oder virtuelle Desktops.

Ab welcher Unternehmensgröße lohnt SANsynphony-V?
Unsere Software kommt in Speichernetzen ab einem Terabyte zum Einsatz und lässt sich beliebig nach oben skalieren. In der Regel wird sich die Investition bei der ersten Speichererweiterung amortisieren, oft nach weniger als zwölf Monaten.
Erheblich sind aber die Einsparungen: an Stelle von Enterprise Disk kann der Kunde mit Standard-Hardware, Datacore-Software und günstigen Plattenshelfs eine performante und ausfallsichere Shared Storage-Plattform etwa für VMware, Citrix oder Hyper-V aufbauen.

Wie können Partner die Speichervirtualisierungslösungen von Datacore gewinnbringend einsetzen?
Überall wo Desktops oder Server virtualisiert werden, hat ein Systemhaus mit unserer Speichervirtualisierung eine Möglichkeit für Zusatzgeschäft. Zunehmend sehen wir Partner, die Cloud-, Hosting- und Rechenzentrumsdienste anbieten. Die enorme Flexibilität bei Funktionalität, die Freiheit beim Hardware-Mix und die Einsparpotenziale kommen in diesen Rechenzentren zum Tragen.

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