Ab diesem Herbst: Vier neue ICT-Fachausweise

Ab diesem Herbst: Vier neue ICT-Fachausweise

1. Mai 2011 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/05
Alfred Breu, Vizepräsident ICT-Berufsbildung Schweiz

ICT-Berufsbildung Schweiz hat angesichts der Erkenntnisse rasch gehandelt und vier neue Berufsprüfungen konzipiert. In Intensivarbeit wurden die nötigen Kompetenzprofile erarbeitet, eine Umschreibung der Kompetenzen, welche die Fachleute mit bestandenem Abschluss beherrschen müssen und die nötigen Module und Prüfungsregelungen entwickelt. Der i-ch-Modulbebauungsplan hat eine deutliche Erweiterung erfahren. Im Februar erfolgte die Vernehmlassung bei Betrieben und Verbänden, um den eingeschlagenen Weg zu verifizieren. Alle wurden aufgerufen, ihre Meinung einzubringen.
Eine beachtliche Anzahl Betriebe hat dazu Stellung genommen. Sie haben mit ihren Impulsen mitgeholfen, ein Konzept zu entwickeln, das die Bedürfnisse des Marktes ideal abdeckt. Schon früh wurden auch die Lehrgangsanbieter in den Prozess einbezogen, damit sie auch per Herbst 2011 mit Vorbereitungslehrgängen beginnen. So wollte der Verband ermöglichen, dass schon dieses Jahr möglichst viele diesen Bildungsweg ergreifen. Erfreulicherweise ist das gelungen: Es werden in allen Regionen Vorbereitungslehrgänge zu allen vier neuen Berufsprüfungen angeboten.

Die Berufsprüfung ICT - und jeder will Sie!

Das Ziel 2017 ist schon weitgehend Realität – neue Berufsprüfungen, neue Rahmenlehrpläne für die höheren Fachschulen
Die Stärke der Berufsprüfungen ist, dass sie in der konzeptionellen und operationellen Verantwortung der Branchen- oder Berufsverbände sind. Da diese ja auf ihre Mitglieder und damit auf die Abnehmer hören wollen und müssen, sind die Berufs- und höheren Fachprüfungen bei einigermassen aktiven und vorausschauenden Verbänden praxisnah und zukunftsorientiert ausgerichtet. Die Bildung ist mit den Betrieben aufgebaut – sie entspricht den Bedürfnissen der Wirtschaft. ICT-Berufsbildung Schweiz hat sich dieses Vorgehen auf die Fahne geschrieben.
Es ist nun das oberste Ziel, die Leute nach der Grundbildung oder mit analogen anderweitig erworbenen Kompetenzen abzuholen und sie einen deutlichen Schritt weiter zu bringen. Die Grundbildung (Lehre, Informatikmittelschule, Umsteigerlehrgänge, Angebote von Privatschulen) führt sozusagen zum kleinen Einmaleins der Berufe, schafft Berufsnachwuchsleute, die dann idealerweise eine fortführende Bildungsstufe in Angriff nehmen. Mit der Vorbereitung auf die Berufsprüfung erwerben diese so viele genau auf den jeweiligen Berufsteil ausgerichtete zusätzliche Kompetenzen, was dann eben das grosse Einmaleins des Berufes ausmacht. Sie befähigen sich ideal für gute Fach- oder Führungspositionen und -karrieren.
 
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