App-Security ist kein Thema

App-Security ist kein Thema

1. Mai 2011 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/05
Ergon-CEO Patrick Burkhalter
Webapplikationen und Apps für Smartphones verbreiten sich immer mehr. Darüber freuen sich nicht nur Millionen Nutzer, sondern auch zahlreiche Kriminelle: So gibt es mehr Kanäle, über die Daten und Betriebs­geheimnisse entwendet werden können. Kanäle, die bezüglich Datensicherheit nicht immer genügend abgedeckt werden. Damit weitet sich eine Marktlücke, die bislang nur wenig adressiert wird. Genau in diese Bresche springt der Schweizer Software-Entwickler Ergon mit seiner Web Application Firewall Airlock. «Nur wenige Applikationsserver sind genügend vor unberechtigten Zugriffen geschützt», meint Patrick Burkhalter, CEO von Ergon.
Noch ist das Marktvolumen nicht gewaltig. Burkhalter schätzt es für die Schweiz 2010 auf etwa 20 Millionen Franken und führt diesen Zustand mit auf das mangelnde Risiko­bewusstsein vieler Anbieter im Umgang mit Webapplikationen, Webservices und Apps zurück. Bei Gartner wird denn auch noch keine Kategorie für Sicherheits-Software geführt, die Webapplikationen schützt.
Diese Sorglosigkeit trifft man allerdings nicht nur in der Schweiz an. Nördlich der Grenze ist das Sicherheitsbewusstsein sogar noch weniger ausgeprägt. Ablesbar ist das am Volumen des deutschen Markts. Gemäss Burk­halter ist dieses kaum grösser als das hiesige. Zudem ist anders als im Heimmarkt mit «Swiss made Security» nicht speziell zu punkten. «Das Produkt muss auch dort besser sein als das der Konkurrenz», so Burkhalter.
 
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