Erste Eindrücke der Courier-Oberfläche

Erste Eindrücke der Courier-Oberfläche

6. November 2009 -  Von Microsofts Booklet-PC, der unter der Bezeichnung Courier herumgereicht wird, ist offensichtlich eine Beschreibung der Benutzeroberfläche aufgetaucht, die verschiedene Geheimnisse offenlegt.

Von offizieller Seite wurde zum Courier-Gerät von Microsoft bisher eisern geschwiegen, einzig ein Video – dessen Echtheit auch schon angezweifelt wurde – zeigt, was man sich unter dem Konzept in etwa vorstellen kann: Ein Tablet-PC-ähnliches Gerät mit zwei Touchscreen-Displays, die sich wie ein Buch zusammenklappen lassen.


Nun wurden wiederum auf der Gadget-Site Gizomodo neue Details veröffentlicht; und wieder ist fraglich, ob es sich um harte Fakten oder allenfalls doch um Fakes handelt. Gezeigt wird eine Reihe von Bildern aus einer angeblichen Courier-Dokumentation, welche die Benutzeroberfläche sowie diverse Features erklärt.


Zentral: Das Infinite Journal
Im Zentrum der Informationsverwaltung steht das sogenannte Jornal. Dabei handelt es sich um eine Art virtuelles Buch, das beliebige Informationen wie Bilder, Skizzen, Texte aber auch multimedialen Content verwalten kann. Wie die Gizmodo-Bilder zeigen, sind die Journalseiten numeriert und mit einem Zeitstempel versehen; eine Suchfunktion steht ebenfalls zur Verfügung. Offensichtlich kann auf das Journal auch via Browser von einem herkömmlichen PC aus zugegriffen werden. Die Daten werden hier über einen Cloud-Service abgeglichen.


Neben dem Journal verfügt das Gerät auch über eine Smart Agenda: Hier werden neben Kalenderfunktionen auch Aufgaben und Mails sowie beliebige Notizen verwaltet. Als eigentliche Datenablage kommt daneben ein als Library bezeichneter Dateibrowser zum Einsatz.


Steuerung per Finger oder Pen
Quasi als Randnotiz wird auf diversen Bildern die Funktionsweise der Gesten-Steuerung erläutert: Ein einfaches Antippen dient etwa der Selektion, während mit Antippen und Halten Content ausgeschnitten werden kann. Senkrechte Bewegungen mit einem Finger dienen weiter dem Scrollen, während dieselbe Bewegung mit zwei Fingern dem Öffnen von Anwendungen dient.
Darüber hinaus lässt sich das Courier-Gerät aber auch mit einem Pen bedienen. Der Stift verfügt über zwei Schalter, die ihn in verschiedene Betriebsmodi setzen. Im Zeichenmodus lässt er sich etwa ähnlich wie bei einem Wacom-Tablett mit diversen Funktionen „aufladen“; ebenfalls enthalten ist erwartungsgemäss eine Lösch-Funktion.

(rd)
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