Schweizer CIOs: Nur ein bisschen anders als im Rest der Welt

Schweizer CIOs: Nur ein bisschen anders als im Rest der Welt

17. September 2009 -  In der grössten Studie ihrer Art hat IBM weltweit 2500 CIOs zu ihren Zielen und Anliegen befragt. Nach den globalen Resultaten liegen nun auch Details zur Situation in der Schweiz vor.

Vor einigen Tagen hat IBM unter dem Motto „The New Voice of the CIO" die Resultate einer weltweiten CIO-Umfrage bekanntgegeben. Nun liegen auch die Details zu den Antworten der Schweizer Teilnehmer vor: Im Gegensatz zu ähnlichen Studien hat IBM auch rund 100 CIOs aus der Schweiz in persönlichen Interviews befragt.


Im grossen Ganzen gleichen die Vorstellungen und Anliegen der hiesigen Informatikverantwortlichen dem weltweiten Durchschnitt. So ist auch hierzulande fast jeder zweite CIO heute an geschäftsstrategischen Entscheidungen im Unternehmen beteiligt, sei es als Mitglied der Geschäftsleitung oder in einem Team, das dem Top-Management Strategien vorschlägt. Der CIO ist somit immer weniger bloss ein pragmatischer Verwalter der IT-Infrastruktur, sondern erfüllt zunehmend auch eine Rolle als Visionär – bei uns zwar noch etwas weniger als weltweit, aber mit relativ geringem Abstand zur globalen Messlatte.


Interessant: Sowohl in Unternehmen mit geringem als auch in solchen mit hohem Wachstum – IBM unterscheidet in der Studie für die Schweiz diese zwei Kategorien, international kommen noch „Mid-Growth"-Firmen dazu – verbringen Schweizer CIOs weniger Zeit mit dem klassischen IT-Geschäft der Bereitstellung von Infrastrukturdiensten und investieren dafür mehr Effizienzsteigerung der Unternehmensprozesse als der globale Durchschnitt.


Eine weitere aufschlussreiche Differenz zeigt sich bei der Beurteilung, welche Faktoren sich in den nächsten Jahren am meisten auf die IT-Organisation auswirken. Änderungen im Businessmodell des Unternehmens und Aspekte des Budgets stehen sowohl in der Schweiz als auch weltweit an der Spitze der Bedenken . Während auf dem dritten Platz global die makroöknomischen Bedingungen folgen (Global: 33% CH: 21%), kümmert den Schweizer CIO deutlich stärker der Mangel an qualifizierten Fachkräften (29 versus 40 Prozent). Fast schon kurios: Weder hierzulande noch weltweit finden sich Sicherheitsfaktoren an der Spitze – die Security liegt beidseits auf dem letzten Platz der acht wichtigsten externen Faktoren.


Die Studie steht, auch dies ein Unterschied zu manch anderen Marktuntersuchungen, nach einer Registration auf der Website im vollen Umfang zur freien Lektüre offen. Näheres findet man unter www.ibm.com/cio.

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