Produktivität und Kreativität unter einem Dach

Produktivität und Kreativität unter einem Dach

1. Juni 2010 - Mit der jüngsten CS5-Version legt Adobe noch einmal einen Zahn zu und präsentiert ein Photoshop-Update, das kaum Wünsche offen lässt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/06
Eine neue Funktion namens HDR-Tonung ermöglicht es, die typischen HDR-Effekte auch einem Nicht-HDR-Bild zu verleihen. (Quelle: Vogel.de)

Mit dem CS5-Release hat Adobe die Referenz unter den Bildbearbeitungswerkzeugen rundum erneuert und mit zahlreichen neuen Features ausgestattet. Generell hinterlässt die mittlerweile 12. Fassung der Bildbearbeitungssuite einen äusserst aufgeräumten Eindruck: Gleich nach dem Programmstart macht sich etwa die neue Mini-Bridge bemerkbar. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Adobe Bridge und dem altbekannten Dateibrowser im Palettendock. Das Panel erlaubt die gewohnte Navigation in den Ordnern, unterstützt aber auch direktes Zoomen in den Bildern, wobei sich optional eine iPhone ähnliche Blätterfunktion aufrufen lässt.


Als praktisch dürften sich auch die neuen Arbeitsbereiche erweisen: Je nach Aufgabenstellung lässt sich die Arbeitsoberfläche damit individuell einrichten, womit nur immer gerade jene Panels angezeigt werden, die im Normalfall für den betreffenden Job auch benötigt werden. Nach der Installation stehen bereits Standard-Einstellungen für die Bereiche Grundelemente, Design, Malen Fotografie, 3D, Bewegung oder Neu in CS5 zur Verfügung.


Eine neue Funktion namens HDR-Tonung ermöglicht es, die typischen HDR-Effekte auch einem Nicht-HDR-Bild zu verleihen. (Quelle: Vogel.de)
Für den schnellen Dateizugriff steht neu die Mini-Bridge zur Verfügung, eine abgespeckte Version von Adobe Bridge. (Quelle: Vogel.de)
Mit der Funktion inhaltssensitives Füllen lassen sich Bereiche löschen, wobei der Hintergrund automatisch neu konstruiert wird. Die Qualität der Ergebnisse ist erwartungsgemäss von den Hintergrundstrukturen abhängig. (Quelle: Vogel.de)
Über die Borsteneigenschaften lassen sich Pinsel jetzt je nach Anforderung konfigurieren. (Quelle: Vogel.de)
(Quelle: Vogel.de)


Genial: inhaltssensitives Füllen

Zu den heissesten Features beim CS5-Release zählt das inhaltssensitive Füllen. Unerwünschte Bildteile lassen sich damit im Handumdrehen herausretuschieren, wobei der Hintergrund neu rekonstruiert wird. Wird etwa mit einem Auswahlwerkzeug ein Bereich markiert und daraufhin Löschen angewählt, erscheint eine Dialogbox, über welche sich dieses Feature aufrufen lässt. Photoshop kalkuliert nun aus den angrenzenden Bildteilen auf intelligente Art und Weise eine möglichst realistische Struktur beziehungsweise Füllung. Wie sich in der Praxis zeigt, arbeitet das Feature insbesondere bei natürlichen Hintergründen wie Wasser, Pflanzenwelt, Sand und dergleichen ausgesprochen leistungsfähig; hingegen lassen die Resultate bei komplexeren Hintergründen wie Gebäuden gelegentlich zu wünschen übrig. Ähnlich arbeitet im übrigen auch die Funktion inhaltssensitive Bereichsreparatur, die für kleinere Korrekturen konzipiert ist.

Als ebenso brauchbar dürfte sich in der Praxis das Feature Kante verbessern erweisen: Wird mit einem Auswahlwerkzeug wie etwa dem Lasso ganz rudimentär eine Auswahl festgelegt, kann anschliessend auf die Schaltfläche Kante verbessern geklickt werden und mit einem Pinsel die Auswahlkante nachgefahren werden, worauf Photoshop äusserst genau eine Maske kalkuliert. Interessant ist hierbei die Möglichkeit, das Resultat als Auswahl, als Maske, als Ebene oder als neues Dokument mit Ebenenmaske auszugeben.

 
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