Dank Gryps mit Grips beschaffen

Dank Gryps mit Grips beschaffen

26. April 2010 - Das Online-Portal gryps.ch nimmt Käufern die mühsame Web-Recherche ab und vermittelt Offertanfragen an Anbieter – vom KMU zum KMU.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/05
Die Gründerinnen Priska Schoch und Gaby Stäheli. (Quelle: Vogel.de)

Das Offertenportal Gryps ist seit Februar 2010 online. Die Plattform verbindet Käufer und Anbieter und ist als Dienstleistung «vom KMU zum KMU» konzipiert, wie Priska Schoch betont, die zusammen mit ihrer langjährigen Arbeitskollegin Gaby Stäheli das Portal betreibt und dazu die Firma Gryps Offertenportal AG gegründet hat. Schoch und Stäheli kennen sich seit Jahren und schätzen ihre Zusammenarbeit – vor dem Schritt in die Selbständigkeit leiteten die beiden bei IBM unter anderem im Job-Sharing ein Sales-Team mit rund 20 Mitarbeitern. Gaby Stäheli war dann kurzzeitig für einen anderen Arbeitgeber tätig, bevor sie sich zur Gründung eines eigenen Unternehmens entschloss und ihre Ex-Kollegin nach einigem Überlegen ebenfalls von der Idee begeistern konnte.

Die Gründerinnen Priska Schoch und Gaby Stäheli. (Quelle: Vogel.de)
Trotz Online-Portal wird bei Gryps jede Anfrage individuell bearbeitet und weitergeleitet. (Quelle: Vogel.de)


Offertenportal als Beschaffungs-Beschleuniger

«Viele Unternehmen beschaffen wichtige Produkte und Dienstleis-tungen heute übers Internet, gerade auch KMU. Sie möchten aber nicht stundenlang selbst bei verschiedenen Anbietern recherchieren – dazu fehlt meist die Zeit», beschreibt Priska Schoch ein Problem, vor dem viele Firmen ohne eigene Einkaufsabteilung stehen. «Produkte wie Telefonanlagen, CRM-Software und Services wie Buchhaltungsdienste oder Webdesign sind zwar wichtig oder sogar strategisch bedeutend, gehören aber nicht zum Kerngeschäft des typischen KMU. Genau hier helfen wir, indem wir den passenden Anbieter suchen.»

Für den Kaufinteressenten funktioniert Gryps in drei einfachen Schritten: «Produkt auswählen, Fragebogen ausfüllen, Offerten erhalten.» Das Gryps-Team sucht anhand der per Online-Formular übermittelten Kriterien und eines Qualifikationsgesprächs die drei am besten passenden Anbieter und fragt an, ob sie an einer Offertstellung interessiert sind. Bekundet ein Anbieter Interesse, erhält er die Detailangaben und die Koordinaten des Kaufinteressenten – und verpflichtet sich, diesen innert zwei Tagen zu kontaktieren und eine Offerte für das Gesuchte zu unterbreiten. Die weitere Kommunikation bis hin zum Abschluss erfolgt direkt zwischen Anbieter und Käufer. Schoch: «Wir arbeiten nicht abschlussorientiert und wollen neutral bleiben. Damit jeder Anbieter eine reelle Chance hat, geht die Anfrage zudem an maximal drei Anbieter.»

Für den Kaufinteressenten ist die Dienstleis-tung kostenlos. Anbieter zahlen eine einheitliche, nach geplantem Budget abgestufte Gebühr – aber nur dann, wenn sie eine Anfrage wirklich annehmen. Für Auftragsvolumen bis 10’000 Franken beträgt die Gebühr zum Beispiel 50 Franken.

Gryps achtet auf beiden Seiten auf die Qualität: Es sollen nur seriöse Anfragen an seriöse Anbieter vermittelt werden. Deshalb wird bei jeder Anfrage vor der Weiterbearbeitung zuerst telefonisch nachgehakt, ob ernsthaftes Interesse besteht und ob es sich tatsächlich um einen Geschäftskunden handelt. Auch jeder Anbieter wird nach der kostenlosen Registrierung genau überprüft.

 
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