Ein Outsourcing mit Hürden

Ein Outsourcing mit Hürden

23. April 2010 - Beim Application Management Outsourcing bewegt man sich auf einem schmalen Grat zwischen Kostenersparnissen, mehr Flexibilität und technisch-organisatorischen Hürden.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/05
(Quelle: Vogel.de)

In Zeiten immer kurzfristigerer und dras-tischerer Veränderungen der geschäftlichen Rahmenbedingungen werden Applikationsservices zunehmend an externe Serviceprovider ausgelagert, um den IT-Support zu optimieren. Die in Aussicht gestellte deutliche Reduzierung der Basiskosten, beziehungsweise die Variabilisierung und Degression der Stückkosten bei zum Teil verbesserten Service Levels, veranlassen immer mehr Unternehmen dazu, diesen Schritt zu tun.



Typische Erwartungshaltung

Durch die Verlagerung der internen Applikationsservices an einen externen Provider sind Kosteneinsparungen von rund 50 Prozent machbar – jedoch nicht in jedem Fall und bei jedem Unternehmen. Welches Potential im Unternehmen schlummert und wie dieses erschlossen werden kann, lässt sich innerhalb weniger Tage im Rahmen eines strukturierten Vorgehensmodells (siehe Grafik) ermitteln.


In einem sogenannten Quick Scan werden unter anderem die aktuellen SLAs, der Lifecycle der Applikationen, die Qualität der Business-Prozess-Unterstützung und viele weitere Key-Performance-Indikatoren der Servicebereitstellung durchleuchtet. Am Ende ergibt sich so ein Business Case mit einem realistischen Zielszenario und einer ersten Skizze des Transformationsprozesses. Dieser Business Case wird dann in einer Design-Phase weiter vertieft und ein detaillierter Transition- und Service-Management-Plan erstellt.

Inwieweit sich im konkreten Fall ein positiver Business Case ergibt, hängt neben den quantifizierbaren Kriterien auch von weiteren, weichen Faktoren ab. So ist zum Beispiel der Reifegrad und die Offenheit der aktuellen Support-Organisation in Bezug auf ihre Adaptionsfähigkeit neuer Prozessmodelle entscheidend für den einzuplanenden Transition-, Risiko- und Change-Management-Aufwand. Wird dieser unterschätzt, so kann dies zum Misserfolg des Projektes führen.

 
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