«Sicheres Zuhause für unsere Server»

«Sicheres Zuhause für unsere Server»

25. Januar 2010 - Der IT-Dienstleister Capgemini verlegt sein Rechenzentrum nach Zürich – und setzt für die Unterbringung der selbst betriebenen Infrastruktur auf das Housing von Swisscom.
Artikel erschienen in IT Magazine 2010/01
Matthias Fortmann, Verantwortlicher Data Center Central Europe, Capgemini
(Quelle: Vogel.de)

Mit der Verlegung des Rechenzentrums nach Zürich konzentriert Capgemini alle ihre Schweizer IT-Infrastruktur-Aktivitäten an einem Ort. Die neue Housing-Lösung liefert der IT-Outsourcing-Einheit des Beratungs- und IT-Dienstleisters für den geschäftskritischen Betrieb der Applikationen und die Infrastruktur-Komponenten – Netzwerk, Backup, SAN (Storage Area Network), Server – den neuesten Stand der Technik.


Capgemini gehört mit über 40 Jahren Erfahrung auch zu den Pionieren der Outsourcing-Branche in Europa und beschäftigt international inzwischen über 90’000 Mitarbeiter. Und die Aussichten für das Unternehmen sind gut, denn der Markt wächst rasant weiter. Immer mehr Industrie- und Handelsunternehmen sowie Dienstleister nutzen inzwischen die Auslagerung von Anwendungen, Backup, SAN, Server und Netzwerk, um Kos-ten zu sparen und sich auf ihr eigentliches Geschäft zu konzentrieren. Kein Wunder also, dass gerade Capgemini, als Hard- und Software-unabhängiger Anbieter von unter anderem Outsourcing-Dienstleistungen, sowohl beim Betrieb von Applikationen und Infrastrukturen, als auch bei der kundengerechten Entwicklung von Software und der Beratung, auf die derzeit modernsten IT-Umgebungen setzt. Deshalb wurden mit dem Umzug der Outsourcing-Abteilung von Schaffhausen nach Zürich im letzten Jahr auch die beiden Rechenzentren auf den neusten Stand gebracht. «Unser Anspruch ist, Design-, Build- und Run-Expertise aus einer Hand zu liefern», erklärt Matthias Fortmann, der für die Datacenter von Capgemini in Zentraleuropa verantwortlich ist.



Nur wenige RZ-Anbieter stehen zur Auswahl

Im Raum Zürich waren die nötigen Platzangebote für Rechenzentren im letzten Jahr allerdings begrenzt, da diverse Anbieter erst neue Kapazitäten angekündigt hatten, sie aber noch nicht zur Verfügung stellen konnten. Hinzukamen die Ansprüche von Capgemini an die Gebäude-Infrastruktur für die beiden benötigten Rechenzentren, die als Basis des eigenen Serviceangebots auf dem neuesten technischen und ökologischen Level sein mussten, wie Fortmann ausführt. Pascal Lidy, Service Delivery Manager bei Capgemini Schweiz: «Die Zeiten sind vorbei, in denen unsere Kunden blind die benötigten Services einkaufen.» Bei der Auswahl eines Outsourcing-Partners stünden heute längst nicht mehr nur die Kosten und die Technik, sondern auch ökologische Anforderungen auf dem Prüfstand. Deshalb sei bei der Evaluation der Rechenzentren am Standort Zürich die Auswahl überschaubar gewesen. Zum Vertragsschluss kam es schliesslich mit ICT-Center und Swisscom, mit der man am Standort Schaffhausen unter anderem schon im wichtigen WAN-Bereich (Wide Area Network) zusammengearbeitet hatte. So wurde ein Rechenzentrums-Verbund aufgebaut, der aus zwei unabhängigen Gebäuden eine Housing-Infrastruktur liefert, die ständige Verfügbarkeit von Strom und Klima sowie maximale Sicherheit garantiert. Fortmann spricht vom «höchsten Ausbauniveau bezüglich Gebäudetechnik, das in Zürich zu haben ist».

 
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