Teamspace gegen Sitzungsmarathon

Teamspace gegen Sitzungsmarathon

22. Mai 2009 - Um endlose Sitzungen und Papierberge zu verhindern, setzt die Baarer Gebrüder Hodel AG die brandneue web-basierte Groupware-Lösung Teamspace von Swisscom ein.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/06

Die Zusammenarbeit innerhalb der Projektteams des Baarer Bauunternehmens Gebrüder Hodel AG gestaltete sich bislang sehr zeit- und papieraufwendig und wenig flexibel. Anfang Jahr sagte die Gebrüder Hodel AG den Sitzungsmarathons und Papierbergen den Kampf an und machte sich auf die Suche nach einer Groupware-Lösung, die die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Mitarbeitern vereinfachen sollte.


Auf Grund der verfügbaren Ressourcen wurde André Mettler, Leiter Rechnungswesen/Administration und IT-Projektleiter der Gebrüder Hodel AG, rasch klar, dass sich die Zusammenarbeit in einen virtuellen Rahmen verschieben muss: «Eine herkömmliche Lösung hätte einen zu hohen Administrationsaufwand mit sich gebracht. Zudem hätte man sie ins Netzwerk einbinden und die entsprechende Software dazukaufen müssen.»

Gewünscht war eine virtuelle Plattform für die Zusammenarbeit, die ohne jeglichen Installationsaufwand realisiert werden konnte. Inhouse etwas aufzubauen, stand von Anfang an nicht zur Debatte. Ausserdem sollte die Lösung so günstig sein, dass sie sich auch für kleinere Projekte lohnt. Ebenso suchte die Baufirma eine Applikation, die sich einfach vergrössern als auch wieder abstellen lässt.



tra-tionsaufwand

Während der Evaluationsphase wurde Mettler bei der Recherche im Internet und durch den direkten Kontakt mit der Swisscom auf dessen neueste browser-basierte Groupware-Lösung Teamspace aufmerksam.


Aber auch andere Anbieter und deren Lösungen respektive Ansätze wurden unter die Lupe genommen, namentlich Green, Google und Genotec. Gegen Green entschied sich das Bauunternehmen auf Grund des Hosted-Services-Angebots des Providers. In diesem Fall hätte die Gebrüder Hodel AG alles selber aufsetzen müssen, so Mettler. «Man hätte dann zwar eine virtuelle Lösung gehabt, aber die Administration und die Pflege der Tools wären an uns hängengeblieben.» Zudem habe auch die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht für Green gesprochen. Der Entscheid gegen Google Docs fiel auf Grund des Umfangs der Funktionalitäten und des Sicherheitsaspekts. «Wir wissen nicht, wo Google die Daten lagert, die sind irgendwo», begründet Mettler den Entscheid. «Nach der Prüfung der verschiedenen Angebote sind wir dann relativ rasch bei Swisscom gelandet. Man muss aber auch sagen, dass die Auswahl nicht riesig war.»

 
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