HP passt sein Portfolio der globalen Wirtschaftskrise an

HP passt sein Portfolio der globalen Wirtschaftskrise an

20. März 2009 - Mit Technologie aus der Krise, so lautet das Motto von HP. Das Unternehmen stellt gerade zum richtigen Zeitpunkt neue Produkte und Services bereit und will seine Kunden so für den Kampf rüsten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/04

Unternehmen sollen in der Krise investieren, um gestärkt daraus hervorzugehen. Dies propagiert HP und bringt passend dazu neue und aufgefrischte Produkte und Dienstleistungen. Martin Regli, Director Enterprise Storage & Servers (ESS) bei HP, ist überzeugt: «Kostensparen reicht nicht aus. Die IT ist heute der Motor, um das Geschäft voranzutreiben. Die Zeiten, in denen IT lediglich als Unterstützung für das Geschäft angesehen wurde, sind endgültig vorbei.»




Neues Storage-Flaggschiff

Die sechste Generation von HPs Storage-Flaggschiff Enterprise Virtual Array (EVA) steht ganz unter dem Motto «Standardisierung, Optimierung und Automatisierung». EVA6400 und EVA8400 verfügen über höhere Speicherkapazitäten als ihre Vorgänger, diejenige von EVA8400 liegt bei maximal 320 Terabyte. Auch der Cache wurde erhöht und zwar auf 22 GB. Für das Data Tiering setzt HP auf einen Technologie-Mix. So soll die immense Menge an Daten intelligent verteilt werden. Die beiden EVA-Systeme sorgen laut HP dafür, dass hochverfügbare Daten automatisch einer entsprechenden Technologie zugeordnet werden. Durch die Unterstützung von Solid State Disks soll ausserdem die Zugriffszeit auf geschäftskritische Daten verkürzt werden. Eine integrierte Software für die Datensicherung bietet des weiteren, über verschiedene Arrays hinweg, Funktio­nen für die Datenreplikation in Echtzeit sowie die Wiederherstellung von Daten ohne Betriebsunterbruch. EVA6400 und EVA8400 sind ab sofort verfügbar. Die Einstiegspreise liegen bei 30’000 respektive 75’000 Franken.



Die aktualisierte Version 2.1 der San-Virtualization-Services-Plattform (SVSP) kann derweil neu eine logische Storage-Einheit über alle eingesetzten Systeme bilden, die Storage-Technologien der Konkurrenz eingeschlossen. Die netzwerkbasierte Lösung liegt nicht im Storage-Pfad sondern bandextern. Als reine Verwaltungsplattform liefert SVSP 2.1 somit die Intelligenz, behindert den Datenfluss aber nicht. Zudem sorgt die Lösung laut HP dafür, dass die Auslastung der Systeme erhöht wird. Die synchrone und asynchrone Spiegelung sorgen laut HP ausserdem für eine verbesserte Datensicherung. Zu guter Letzt unterstützt SVSP 2.1 im Vergleich zur Vorgängerversion eine grössere Anzahl an Arrays, auch von Drittanbietern.



Neu ist der Data Protector nicht, neu ist in der Version 6.1 aber eine Funktion, die es Unternehmen ermöglicht, Online-Backups von Applikationen zu erstellen. Dies war bislang nur offline möglich. Die Firmen können neu also Backups erstellen, ohne die Applikation zuerst herunterzufahren.


 
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