Viel Server auf kleinem Raum

Viel Server auf kleinem Raum

20. März 2009 - Blade-Server werden immer beliebter. Infoweek zeigt, was die fünf grössten Hersteller für KMU zu bieten haben.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/04

Der Servermarkt steckt in einer Krise. Laut den Marktforschern von IDC mussten 2008 viele Hersteller einen deutlichen Absatz- und Umsatzrückgang hinnehmen. Vor allem gelitten hat in den letzten Monaten das Geschäft mit x86-Servern. Die triste Bilanz können gemäss IDC nur die Blade-Server aufpolieren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Erlös mit Blade-Servern um rund 33 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar. Dominiert wird der Markt von HP. Aber auch Dell, Fujitsu Siemens Computers (FSC), IBM und Sun Microsystems sind gut positioniert. Neu in den Markt einzusteigen versucht Cisco, das eigene Blade-Server angekündigt hat. Ausserdem gibt es noch einige weitere, kleine Hersteller.


Blade-Server auf dem Vormarsch

Wieso dieser regelrechte Boom? Es gibt verschiedene Gründe, die aktuell für einen Blade-Server und gegen ein herkömmliches Gerät sprechen. Einer liegt in ihrer kompakten Grösse, sie sind deutlich kleiner als konventionelle Lösungen. Ausserdem verspricht man sich von Blade-Servern im Vergleich zur Konkurrenz grosse Energieeinsparungen. Dafür sorgen weniger, aber umso grössere Lüfter und eine deutlich reduzierte Anzahl an Netzteilen. Die grössten Vorteile und der Hauptgrund für den Vormarsch der Blade-Server ist aber die Virtualisierung, worauf sie eigentlich zugeschnitten sind. Wo Licht ist, ist aber auch Schatten. Wer sich für Blade-Server entscheidet, muss unter Umständen wegen der kompakteren Bauweise neue Energie-, Kühl- und Klimaanlagen im Rechenzentrum anschaffen. Ausserdem handelt es sich um proprietäre Lösungen. Das heisst, es können keine Blades von Hersteller X in Chassis von Hersteller Y eingesetzt werden und umgekehrt.

 
Seite 1 von 2

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER