Pixel fürs Büro

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Artikel erschienen in IT Magazine 2018/06

Das perfekte Display

Auf die abschliessende Frage, was ein KMU grundsätzlich bei der Beschaffung von Displays beachten sollte, erklärt beispielsweise Fujitsu, dass 27 Zoll eine gute Grösse sei, da sie sehr gut in einen ergonomischen Arbeitsplatz integrierbar ist. "Kritisch ist dabei die Höhe der obersten Bildzeile. Die darf auf keinen Fall höher als das Auge des Betrachters sein." Optimal sei ein 35 Grad nach unten geneigter Sehstrahl zur Bildmitte. "Das beschränkt die Höhe und somit auch die Grösse eines Monitors. Aus dem Grund geht man bei grösseren Diagonalen auch zu breiteren Seitenverhältnissen über – zum Beispiel 34 Zoll im 21:9 Format."

Benq’s Denis Luise sagt derweil: "Zunächst ist für die Wahl des passenden Displays – neben der Budgetfrage – der Einsatzzweck, sprich die verwendete Software, entscheidend. Zudem sollen die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte und die vorhandenen Anschlüsse berücksichtigt werden." Für Office-Anwendungen sei auf ergonomische Verstellmöglichkeiten (höhenverstellbar, schwenkbar und neigbar) des Displays zu achten. Zudem seien augenschonende Features (Low Blue Light, Flickerfree) für die tägliche Arbeit am Bildschirm wichtig, so Luise.
Luigia Marciello (Acer) findet, dass generell bei der Investition in einen Monitor nicht gespart werden sollte, schliesslich sei er ein elementares Eingabe- respektive Ausgabemedium am Arbeitsplatz. "Grundsätzlich wird durch einen hochwertigen Monitor die Ergonomie – dazu zählen wir die Verstellbarkeit, aber auch Blue-Light-Filter und andere augenschonende Technologien – und dadurch auch die Mitarbeiterzufriedenheit dauerhaft verbessert. Unsere Erfahrung zeigt aber auch, dass während für viele Mitarbeiter eine höhere Auflösung einen klaren Mehrwert bedeutet, oftmals ältere Mitarbeiter mit so einer Pixeldichte nicht glücklich werden. Der Rat wäre somit, eine individuelle Lösung anzustreben."

Und Patrick Weinmann von Dell ECM schliesslich gibt zum Abschluss zu Protokoll, dass man KMU für eine optimale Effizienz empfehle, entweder mehrere kleinere Bildschirme einzusetzen – also 24-Zoll-Monitore – oder sich einen gros­sen Monitor anzuschaffen – beispielsweise ein 34-Zoll-Monitor mit extra breitem 21:9-Format. "In einer Studie, die Dell 2015 zusammen mit IDC Infobrief durchgeführt hatte, konnten wir so zum Beispiel ermitteln, dass die Produktivität beim Einsatz von zwei Bildschirmen um bis zu 18 Prozent gesteigert werden kann." Die Verwendung von 4K-Displays schliesslich macht dann Sinn, wenn man entweder über einen grossen Monitor verfügt oder eine Content-spezifische Auflösung benötigt. (mw)
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