Test Center – Sprout Pro by HP

Die PC-Zukunft von HP im Test

Die PC-Zukunft von HP im Test

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/07
Im Lieferumfang des PCs findet man wie bei jedem anderen Rechner von HP trotzdem eine Tastatur und eine Maus, die man eigentlich gar nicht benötigt. In unserem Test kamen die beiden traditionellen Eingabegeräte aber doch das eine oder andere Mal zum Einsatz, zum Beispiel bei noch nicht für den Sprout optimierten Apps.
Alles in allem bringt der Sprout Pro etwas über 15 Kilogramm auf die Waage und ist also kein Leichtgewicht. Zudem nimmt er mit dem fest fixierten Illuminator und der 20 Zoll grossen Touch-Matte, die einfach magnetisch angeschlossen und entsprechend schnell auch wieder entfernt werden kann, auf dem Schreibtisch ziemlich Platz in Anspruch. Über diese beiden Dinge sollte man sich vor der Anschaffung im Klaren sein.
Nicht ohne ist auch der Preis. Der Sprout Pro kostet aktuell 2999 Franken und ist damit genau 1000 Franken teurer als der aktuelle HP Eliteone 800 G2 All-in-One-PC mit ähnlichen Leistungsdaten. Ob sich dieser Aufpreis lohnt? Man bietet den Sprout Pro in der Schweiz momentan übrigens ganz bewusst nur in einer Konfiguration an, die wiederum alle Bedürfnisse abdecken soll.
Wenn der Sprout Pro einfach so gestartet wird, geschieht noch nichts Magisches. Erst wenn man den Sprout Workspace, also eine spezielle Betriebsumgebung, die HP über Windows 10 legt, öffnet, wird aus dem All-in-One ein einzigartiger Rechner. Schliesst man die Touch-Matte an, so wird das vom System übrigens sofort registriert und der Sprout Workspace automatisch gestartet.

Spezielle Sprout-Oberfläche

In der Sprout-Betriebsumgebung findet man neben bereits erstellten Projekten, allen mit dem Sprout Pro erfassten oder aus dem Netz geladenen Bildern oder 3D-Modellen unter anderem den Sprout Marketplace, in dem verschiedene für Sprout optimierte Applikationen erhältlich sind. Der Fokus liegt hier momentan auf Anwendungen für die 3D-Druckvorbereitung und dem 3D-Modelling auf verschiedenen Stufen. Man findet aber auch ein paar spielerische Anwendungen, die sehr gut zeigen, was mit dem HP-Gerät heute bereits alles möglich ist.
Es gibt im Sprout Developer Center auch ein frei verfügbares Software Development Kit (SDK), um eigene Anwendungen für den neuartigen Rechner zu programmieren. Ausserdem findet man dort einen Emulator, falls man selber noch nicht zu den Unternehmen gehört, die einen solchen Rechner ihr Eigen nennen dürfen.

Kommentare

Donnerstag, 28. Juli 2016 Didi Wunderle
Enttäuschender 3D Scan - wir habe den Scan jetzt mehrere Tage getestet und hatten bislang keinen einzigen bruchbaren Erfolg. Er macht zwar ganz gute Einzelbilder, ist aber nicht in der Lage diese über vier Stufen zu einem 3D Modell zu mergen. Manchmal gehen 2 Stufen, über die dritte sind wir nie hinausgekommen. Man hat dann ein Modell was von 2 Seiten ganz gut ausschaut, es hat dann aber zerfranste Ränder und man erkennt, dass es nicht vollständig ist. Die Rückseiten fehlen ja noch. Dreht man das Modell, so macht er ein neues Bild, kann es aber nicht zu einem 3D Gesamtmodell zusammenfügen. Tricks wie einpudern etc. haben wir auch probiert. Es half nichts. Wir hatten als letztes ein grobes Automodell mit einer matten Holzoberfläche getestet. Die Räder haben wir mit einer Brüroklammer fixiert. Die Auflösung der Einzelbilder ist so schlecht, dass die Büroklammer nicht zu erkennen war. Das ist völlig unbrauchbar. Erst falls dieses Manko mit neuer Software behoben ist könnte sich ein Kauf der HP Sproud lohnen. Mir ist völlig unverständlich, wie HP ein solch fehlerhaftes Gerät (Wir haben 3 verschiedene Getestet) auf dem Markt anbieten kann. Nur wenn man Applikationen ohne 3D Scan plant, macht die Anschaffung eventuell Sinn. D. Wunderle

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER