Test Center – Surface Book, Surface Pro 4 + Lumia 950

Drei Mal zwei in einem

Drei Mal zwei in einem

Artikel erschienen in IT Magazine 2016/01
Mit 725 Gramm ist das Clipboard (13,5 Zoll) nur unwesentlich schwerer als das iPad Pro von Apple (12,9 Zoll) und sogar leichter als das Surface Pro 4 (12,3 Zoll). Zudem stecken ein Core-i-Prozessor der neuesten Generation und ein Akku, der zirka für drei Stunden Energie spendet, in diesem Geräteteil des Surface Book. Mehr Saft, nämlich bis zu neun Stunden zusätzlich, gibt es, wenn der Tastatur-Block angeschlossen wird. Damit erhöht sich das Gewicht aber schlagartig auf über 1,5 Kilogramm und man spielt definitiv nicht mehr in der Tablet- oder Ultrabook-, sondern in der Notebook-Liga.
Neben dem zusätzlichen Akku sind im Tastatur-Teil auch alle Anschlüsse untergebracht, abgesehen vom Klinkenstecker, der sinnvollerweise im Clipboard platziert wurde. Es gibt zwei USB-3.0- sowie einen Mini-Displayport-Anschluss und einen Slot für SD-Karten. Weniger ist mehr, scheint man sich bei Microsoft zu denken und verzichtet sowohl auf einen HDMI-, einen RJ45- oder einen neuen USB-3.1-Port des Typs C, den das Smartphone Lumia 950 bereits bietet.

Aussergewöhnliches Scharnier

Je nach Modell ist im Tastatur-Block des Surface Book noch eine dedizierte Grafikkarte von Nvidia verbaut. Diese verhindert, dass man das Clipboard einfach so trennen kann, wie das beispielsweise beim Surface Pro 4 möglich ist. Man muss dazu erst eine spezielle Taste drücken, die ein Programm startet. Das überprüft dann im Hintergrund, ob alles in Ordnung ist und gibt entweder grünes Licht oder teilt mit, was man zu tun hat, bevor man die Trennung vollziehen kann.
Während unserem Test haben wir festgestellt, dass ein längerer Tastendruck notwendig ist und nach ein paar Sekunden ein deutliches Klicken zu hören ist. Es existiert also auch eine mechanische Blockade und selbst mit viel Kraft kann man das Display darum nicht trennen, wenn man nicht vorgängig die Taste drückt – zum eigenen Schutz. Hat man das Clipboard getrennt, kann man es übrigens auch verkehrt herum wieder andocken und dann auf die Tastatur legen. So kann man es sehr gut als Touch- oder Zeichengerät nutzen und gleichzeitig von voller Grafik-Leistung profitieren.

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