Cisco, ein Great Place to Work

Cisco, ein Great Place to Work

Artikel erschienen in IT Magazine 2015/04

Neue Ozeane erkunden

«Die Firma definiert sich ständig neu, sie sucht nach Möglichkeiten, in welche Bereiche man noch vorstossen könnte.» Pascal Tscharner, Manager System Engineering, Cisco (Quelle: Cisco)
«Die Firma definiert sich ständig neu, sie sucht nach Möglichkeiten, in welche Bereiche man noch vorstossen könnte.» Tscharners Augen glänzen, wenn er das sagt. «Die Mitarbeiter ruhen sich nicht auf dem aus, was sie schon erreicht haben, sonst würde es die Firma wahrscheinlich schon lange nicht mehr geben.» Tatsächlich hat Tscharner seit seinem Start schon mehrmals Zuständigkeiten und Teams gewechselt. Wenn es neue Bereiche zu entdecken gilt, ist der Bündner vorne mit dabei. «Mich interessiert das einfach alles», erzählt Tscharner, «wohl wissend, dass es am Anfang einen Arbeitsberg geben kann, man am Schwimmen ist und vielleicht mal gegen eine Wand läuft.» Dass Tscharner es bei dem hohen Arbeitsvolumen nicht immer gelingt, abzuschalten, gibt er zwar zu. Das sei aber seiner persönlichen Arbeitseinstellung zuzuschreiben und nicht unbedingt der Firma, ist er überzeugt. Und dann erzählt er vom Internet of Everything und Smart Cities, von Abfallwägen, die signalisiert bekommen, ob ein Mülleimer schon voll ist und abgeholt werden will, von Parkplätzen, die sich reservieren lassen und je nach Nachfrage teurer oder günstiger werden, von Strassenlaternen mit Wireless-Access-Point. «Das finde ich eine höchst spannende Sache, in den Bereichen technologiemässig vorne mitzumischen und mitzugestalten, wie neue Geschäftsideen entstehen», meint Tscharner. «Die Telekommunikation wird immer breiter und betrifft nicht mehr nur die Rechenzentren im Keller.»


Kultur der Begeisterung

Christian Martin, Geschäftsführer von Cisco Schweiz, sind begeisterte Mitarbeitende wichtig, die selbständig arbeiten und eigene Entscheidungen im Sinne des Unternehmens treffen. «Man liest in jedem Management-Buch, dass die Mitarbeiter motivierter sind, wenn sie an etwas Grösserem arbeiten können», erklärt der Herrliberger. «Dazu beizutragen, wie man Volkswirtschaften kompetitiver macht, in Städten Prozesse ändert und das Leben in der Schweiz vereinfacht, finde ich selbst absolut faszinierend.» Als der studierte Elektro-Ingenieur vor 16 Jahren noch nicht recht wusste, wo er beruflich Fuss fassen will und zunächst eine Reise nach Südamerika plante, traf er auf seinen späteren Cisco-Chef. Der stellte ein Absolventen-Programm vor und sagte: «Wir möchten Leute, die begeistert sind, für uns zu arbeiten, die voll motiviert sind. Und wenn es ihnen nicht gefällt, sind sie frei wieder zu gehen.» «Das ist ein Leitspruch, der mich heute noch begleitet», verrät der 42-Jährige. «Seitdem bin ich bei Cisco und war noch nie in Südamerika.»
Das Unternehmen ist mittlerweile rasant gewachsen, zählt heute weltweit 70’000 Mitarbeitende – und trotz der Grösse, findet Martin, hat Cisco es geschafft, die Kultur der Begeisterung zu halten. Dazu trägt die offene, transparente Kommunikation bei, die im Haus gepflegt wird, ist Martin überzeugt. Jeden Montag dreht entweder er selbst oder jemand aus dem Management-Team ein Video für die Mitarbeiter, in dem über aktuelle Zahlen, Highlights, Pläne und offene Punkte informiert wird; nicht selten wird auch um Input der Belegschaft gebeten. Für die Drehs hat man im Walliseller Büro eigens einen Green Room eingerichtet, der wie ein Wetterstudio daherkommt. Als Hintergrund können Firmenpräsentationen gewählt werden, oder auch das Matterhorn.

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