Eingeschränkte Lösungsansätze

Eingeschränkte Lösungsansätze

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/03

Auflegen erwünscht


Neben Apple bietet auch Samsung eine Mobile-Printing-Lösung, die den direkten Druck aus einer Applikation auf einem mobilen Endgerät ermöglicht. Die Koreaner setzen hierfür auf die Near-Field-Communication (NFC)-Technologie. Um zu drucken, muss vorgängig die Samsung Mobile Print App heruntergeladen werden. Wird diese geöffnet, findet man alle Applikationen aufgelistet, die den mobilen Druck unterstützen – zu diesen gehören beispielsweise die Bildergalerie oder die E-Mail-Anwendung. Hat der Nutzer die Datei ausgewählt, die gedruckt werden soll, muss er sein mobiles Gerät auf die dafür vorgesehene und entsprechend gekennzeichnete Stelle auf dem Drucker legen. Die gewünschte Datei wird anschliessend umgehend ausgegeben.
Während die App auf jedem beliebigen mobilen Gerät installiert werden kann, muss das Ausgabegerät von Samsung stammen. Natürlich muss die Hardware auf beiden Seiten die NFC-Funktionalität unterstützen, die sich wiederum erst in etwas neuerer Hardware findet.

Auftrag per E-Mail


Vom Hersteller des mobilen Gerätes ebenfalls unabhängig ist die ePrint-Lösung von HP. Dafür wird für die Ausgabe von Dokumenten ein HP-Drucker vorausgesetzt. Bei ePrint wird der Druck, anders als bei den beiden bereits vorgestellten Lösungen, über das Internet abgewickelt. Konkret bedeutet dies, dass den ePrint-kompatiblen HP-Druckern jeweils eine E-Mail-Adresse zugewiesen wird, über welche die Nutzer Druckaufträge in Form von E-Mails an das Ausgabegerät schicken können. Dabei darf das E-Mail nicht grösser als 10 MB sein und nicht mehr als zehn Anhänge aufweisen, die wiederum je 10 MB gross sein dürfen. Ansonsten wird der Druckauftrag nicht ausgeführt. ePrint hat den grossen Vorteil, dass sich der Anwender für den Druck eines Dokumentes nicht in Reichweite des Ausgabegerätes befinden muss.
Um die Sicherheit gewährleisten zu können, hat HP einen gesperrten Modus eingeführt. Aktiviert ein Unternehmen diesen Modus über das ePrint Center, so werden nur Druckaufträge abgewickelt, die von einer zuvor registrierten E-Mail-Adresse stammen. Erfasst werden können bis zu 500 verschiedene E-Mail-Adressen. Zudem können über das ePrint Center auch Druckaufträge anhand der Print Job History verwaltet werden.

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