CIO-Interview: «Hardware zu managen, das ist einfach»

CIO-Interview: «Hardware zu managen, das ist einfach»

Artikel erschienen in IT Magazine 2013/07
Wie ist Ihre IT-Abteilung heute aufgebaut?
Es gibt drei Teams. Eines kümmert sich um die Infrastruktur und betreut unsere Server-Systeme, die IP-Telefonie, etc. Dann haben wir ein klassisches ERP-Team, das unsere SAP-Prozesse unterstützt. Und was uns speziell macht, ist unser drittes, das CAD-Team, das die Computer-unterstützte Konstruktion von Flugzeugteilen in 3D betreut.

Mit welchen Geräten arbeiten Sie in der Flugzeugkonstruktion?
Unsere CAD-Arbeitsplätze sind mit Workstations und je zwei 24-Zoll-Bildschirmen sowie Spaceballs ausgestattet. Ausserdem gibt es noch normale PCs und Notebooks.

Wie sieht Ihre IT-Landschaft sonst aus?
Wir zählen momentan 250 Server, die meisten davon sind virtualisiert. Wir haben erst vor kurzem eine Server-Konsolidierung durchgeführt und haben nun nur noch ganz wenige physische Geräte. Der Virtualisierungsgrad liegt bei ungefähr 70 bis 80 Prozent. Dann haben wir wie erwähnt zirka 1500 Arbeitsplätze, die wir betreuen. Dazu gehören rund 350 Workstations und 550 Notebooks, während der Anteil an klassischen Desktop-PCs immer mehr abnimmt. Dazu kommen rund 350 Drucker beziehungsweise MFP.
Warum nimmt der Anteil an Desktop-PCs ab?
Die Leute werden mobiler und wollen ein Notebook, damit sie überall arbeiten können. Andere brauchen leistungsfähigere Workstations.

Sie haben erwähnt, dass Sie sehr viel intern machen. Was genau?
Es ist einfacher gesagt, was outgesourct ist. Das ist nur der Betrieb unserer SAP-Systeme, weil die redundant, mit Katastrophenvorsorge und entsprechend rund um die Uhr betreut werden müssen, über vier Zeitzonen hinweg, von Australien über Europa bis in die USA. Und sonst machen wir wirklich alles selber. Das reicht von der Programmierung unserer Website, über Mobile Computing bis zur Netzwerkbetreuung und einigem mehr.

Sind Sie auch für die IT in den Flugzeugen selbst verantwortlich?
Nein, die IT im Flieger ist etwas ganz anderes, wofür unser Engineering und externe Partner zuständig sind. Diese Systeme müssen durch die Luftämter zertifiziert werden.

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER