Facebook & Co. fürs Unternehmen

Facebook & Co. fürs Unternehmen

29. September 2012 - Eine firmeneigene Social-Networking-Plattform steigert die Mitarbeitermotivation und fördert die Zusammenarbeit. Wir zeigen drei Social-Media-Tools für den Unternehmenseinsatz.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/10
-Mitarbeitermotivation: Die Mitarbeitenden lernen sich über das soziale Netzwerk besser kennen und schätzen – über Grenzen wie Abteilungen, Stockwerke, Alters- und Berufsgruppen hinweg. Sie teilen ihre Ideen und ihre Erfolge und geben sich gegenseitig Feedback. Dadurch fühlen sie sich geschätzt und identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen.
-Zusammenarbeit: Mit Hilfe des sozialen Netzwerks findet man schnell den richtigen Ansprechpartner – vorausgesetzt natürlich, die Nutzerprofile sind vollständig und enthalten auch Informationen über Skills und Kenntnisse. Mit der Gruppenfunktion können ad hoc projekt- und aufgabenspezifische Arbeitsgruppen für den Dokumenten- und Wissensaustausch eingerichtet werden.
-Wissen schaffen und erhalten: Experten aus der Firma können ihre Erkenntnisse in Form von Artikeln in eine Wissensdatenbank einpflegen – so wird das Wissen transparent für alle Interessierten zugänglich und bleibt dem Unternehmen erhalten.
-Mitarbeiterbindung: Das soziale Netzwerk ermöglicht eine motivierende, transparente und effektive Firmenkultur, in der sich die Mitarbeitenden wohlfühlen. Es lassen sich auch externe Talente einbinden, die nicht eingestellt werden können oder wollen – und auch ehemalige Mitarbeiter können über die Plattform mit dem Unternehmen in Kontakt bleiben.

Nutzen versus Zeitbedarf

Umantis hat sein Modul «Netzwerk» vor dem Verkaufsstart im eigenen Unternehmen getestet. In der Praxis zeigte sich, dass die Motivation der Mitarbeitenden besonders durch die Möglichkeit, über Statusmeldungen die Kollegen rasch über die eigenen Erfolge zu informieren, einen starken Schub erhält.
So konnte eine Sachbearbeiterin aus der Administration die Belegschaft sofort darüber informieren, dass die Löhne trotz Ausfall der eigentlich zuständigen Kollegin rechtzeitig freigegeben wurden – diese Neuigkeit erhielt denn auch am meisten «Gefällt mir»-Stimmen. Ohne das soziale Netzwerk wäre dieser Einsatz zwar auch erfolgt, aber niemand hätte wirklich davon Notiz genommen.
Ein unternehmensinternes
Facebook kostet naturgemäss auch wertvolle Arbeitszeit. Diesem Einwand begegnet Umantis mit der Feststellung, dies gelte ja auch für Mitarbeitergespräche, Weiterbildungen und Firmenanlässe. Es handle sich in allen Fällen aber um Investitionen in den wichtigsten Erfolgsfaktor jedes Unternehmens, nämlich in die Mitarbeitenden.

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