Kinder im Programmierkurs

Kinder im Programmierkurs

Artikel erschienen in IT Magazine 2011/11

Programmieren schult das Denken

Prof. Juraj Hromkovic, der Leiter vom ABZ und Inhaber der Professur für Informationstechnologie und Ausbildung der ETH ist aufgrund seiner vielfältigen Lehrerfahrung mit Kindern und Studierenden überzeugt, dass die Programmierung das Denken allgemein schult. Informatik trainiert das gedankliche Strukturieren und die Konstruktion sozusagen in Reinkultur, und dies kann andere Fähigkeiten fördern – beispielsweise Sinn für Sprachstrukturen, präzise Ausdruckweise, räumliche Vorstellung, Abstraktionsvermögen, Planung komplizierter Vorgänge, Umgang mit dynamischen Formen und Prozessen, Formulieren und Lösen von Problemen, Verarbeiten komplexer Situationen, Urteilsvermögen und rationale Intuition.

Informatik fördert die Allgemeinbildung

Informatikteams arbeiten oft interdisziplinär, denn Informatik geht heute über «Werkzeuge» hinaus. Informatik erfindet fast in jedem Bereich neue Arbeits- und Forschungsmethoden, nicht nur in der Technologie und Wirtschaft, sondern beispielsweise auch in Medizin, Naturwissenschaften, Kultur und Freizeit. Obwohl die Informatik heute in diesem Ausmass unsere Welt bestimmt, geht es an der Schule nicht primär um Berufsorientierung, sondern um Allgemeinbildung. Das Hauptargument ist aber die Eignung des Informatikunterrichts als eigentliche Denkschule. Im Kanton Graubünden werden dank der positiven Zusammenarbeit der Bildungsforscher und Lehrkräfte die Weichen für eine zeitgemässe Bildungsperspektive - mit Informatik - gestellt.

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