Wenige Stunden nachdem
Microsoft diese Woche die September-Security-Updates freigegeben hat, wurde laut "
Bleeping Computer" ein neuer Zero-Day-Exploit namens ShieldCrash für Microsoft Defender veröffentlicht. Mit ShieldCrash lässt sich das gerade gepatchte Shieldbreak-Sicherheitsleck in Defender CVE-2026-69414, das seitens Microsoft offenbar nicht vollständig geschlossen wurde, weiterhin missbrauchen.
Laut dem anonymen Sicherheitsforscher, der den ShieldCrash-Proof-of-Concept-Exploit auf
Github veröffentlicht hat, ermöglicht dieser es einem Angreifer, System-Rechte auf Windows-10/11- wie auch auf Windows-Server-Systemen zu erlangen. Schreibzugriff soll der Exploit allerdings nicht ermöglichen.
Microsoft habe es nicht fertiggebracht, das ShieldBreak-Leck sauber zu patchen, schreibt MSNightmare auf Github. Unter bestimmten Bedingungen sei es nach wie vor möglich, genau dasselbe Problem auszulösen, das ShieldBreak verursacht hat. Microsoft habe zwar Verschiedenes unternommen, um eine erneute Ausnutzung des Lecks zu verhindern, doch habe man eine Stelle übersehen.
Eine offizielle Stellungnahme seitens Microsoft liegt bis anhin nicht vor.
(rd)