Test Center – Macbook Air

Macbook Air auf Speed

Macbook Air auf Speed

Das Macbook Air ist nach wie vor das Einstiegsmodell von Apple – obwohl es mit einem Einstiegspreis von 1039 Franken für die meisten PC-Hersteller zumindest im mittleren Preissegment liegt. (Quelle: Apple)
(Quelle: Apple)
5. Dezember 2020 - Auf Basis des Apple-eigenen SoC M1 wird das bisher eher schwachbrüstige Einstiegsmodell der Apple-Mobilrechnerpalette mit bereits für Apple Silicon optimierten M1-­nativen Apps zum Performance-Monster – und auch ältere x64-Anwendungen laufen schnell.
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/12
Die Ankündigung am 10. November 2020 war vollmundig und strotzte nur so vor Superlativen. Gemeint sind natürlich die ersten Mac-Modelle, in denen Apple die CPU und das integrierte Grafiksystem von Intel durch den hauseigenen M1-Chip auf Basis der ARM-Architektur ersetzt hat. Konkret hat der Tech-Riese aus Cupertino drei M1-basierte Macs vorgestellt: Einen Mac Mini, ein Macbook Pro mit 13-Zoll-Bildschirm und ein Macbook Air, ebenfalls ein 13-Zöller. Wir konnten das Macbook Air testen, das gewissermassen das Einstiegsmodell in die neue Mac-Welt darstellt – auch wenn der M1-Chip in allen drei Modellen der gleiche ist.

Der Hauptunterschied zum Macbook Pro und zum Mac Mini: Das neue Macbook Air kommt ohne Lüfter aus und ist somit im Betrieb absolut geräuschlos. Dafür kann es laut diversen Internet-Stimmen vorkommen, dass bei längerer hoher Belastung des SoC die Gesamtleistung aus thermischen Gründen etwas gedrosselt wird. In unserem Test konnten wir allerdings nichts dergleichen feststellen, und am Gehäuse war keine nennenswerte Erwärmung festzustellen. Insgesamt kann man nur sagen, dass das von Apple-Veranstaltungen nur allzu gewohnte Buzzword «Amazing» zumindest diesmal voll und ganz zutrifft: In der neuen Generation wird das bisher eher schwachbrüstige Macbook Air zur regelrechten Rakete – und dies bei deutlich verlängerter Batterielaufzeit.

Spitzenleistung in der Theorie…

Dies ergeben Benchmark-Tests im Vergleich mit einem Mac Mini von 2018 und einem 12-Zoll-Macbook von 2015: Wie die Tabelle zeigt, erzielt das neue Macbook Air im Geekbench-CPU-Test 1704 (Single-Core) und 7307 Punkte (Multi-Core), jeweils als M1-native Anwendung. Der Mac Mini bringt mit 1062 beziehungsweise 4894 Punkten deutlich weniger Leistung – und sogar, wenn man das Macbook Air mit Geekbench unter Intel-Architektur testet, liegt die Performance mit 1245/5460 Punkten immer noch über derjenigen des Mac Mini. ­Erwartungsgemäss fällt das 2015er-­Macbook nochmals um Grössenordnungen ab.

Geradezu extrem sind die Unterschiede beim Geekbench-GPU-Test. OpenCL-Berechnungen erledigt das neue Macbook Air über dreieinhalbmal schneller als der 2018er-Mac-Mini. Im Cinebench-Test dagegen, der 3D-Rendering ausschliesslich mit der CPU ausführt, fallen die Unterschiede geringer aus.
 
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