Android wird auf MIPS-Architektur portiert

Googles offene Smartphone-Plattform Android wird auf die MIPS-Architektur portiert und soll damit beispielsweise auf Set-Top-Boxen funktionieren.
24. April 2009

     

Die Open-Source-Firma Embedded Alley portiert Googles Android auf die MIPS-Architektur (Microprocessor Without Interlocked Pipeline Stages), wie das US-Magazin "EE Times" berichtet. So soll die Linux-Plattform bald auf Set-Top-Boxen, GPS-Geräten und Infotainmentsystemen laufen. "Die Herausforderung liegt darin, dass Android bisher ausschliesslich für Smartphones konzipiert ist", meint Matthew Locke, Chief Operating Officer von Embedded Alley. Der Markt für ein solches Betriebssystem sei eigentlich aber deutlich grösser.


In einem ersten Schritt soll nun dafür gesorgt werden, dass Android für MIPS die Alchemy-Prozessoren des Chip-Herstellers RMI unterstützen. Dazu wird das Unternehmen einen Linux-Kernel 2.6.28 mit den notwendigen Patches ausrüsten, die DalvikVM auf MIPS portieren und weitere Optimierungen vornehmen. Des weiteren will Embedded Alley diverse Treiber und Codecs in Googles Android integrieren. Ab Mai soll das SDK bereits verfügbar sein.




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